Flugpolizei
Vom Cockpit zum höchsten Gipfel Österreichs
Vom 6. bis 12. August absolvierte die Flugpolizei im Gebiet des Großglockners eine Alpinausbildung. Beteiligt waren elf Pilotinnen und Piloten, darunter aktive Einsatzpiloten, angehende Jungpilotinnen und -piloten sowie Fluglehrer. Geleitet wurde das Programm von erfahrenen Polizeibergführern der Alpinpolizei.
Ziel war, die Teilnehmenden optimal auf die Herausforderungen im Hochgebirge vorzubereiten. Neben körperlicher Leistungsfähigkeit lag der Schwerpunkt auf präzisem Agieren unter schwierigen Bedingungen – eine Fähigkeit, die auch im Cockpit entscheidend ist. Trainiert wurde das sichere Bewegen auf Gletschern und Firnfeldern, der Einsatz von Sicherungstechniken in Fels und Eis, Spaltenbergung sowie Klettertechniken in unterschiedlichen Geländen.
Das Ausbildungsprogramm führte die Pilotinnen und Piloten unter anderem in die Lienzer Dolomiten zum Felsklettern und durch die Glocknerwand des Großglockners. Jede Tour verlangte höchste Konzentration, taktisches Vorgehen und ein realistisches Einschätzen alpiner Risiken: Kompetenzen, die bei Hubschraubereinsätzen im Gebirge unverzichtbar sind. Als Stützpunkt diente die Lucknerhütte. Von hier aus starteten täglich die Touren, bei denen Kondition, Technik und Präzision in großer Höhe verbessert wurden. Den Abschluss bildete die Besteigung des 3.798 Meter hohen Großglockners.