Gleichbehandlung

"Equal Pay Day" im öffentlichen Dienst erneut verbessert

Dieses Jahr fällt der "Equal Pay Day" im öffentlichen Dienst auf den 1. Dezember. 2018 lag er noch am 21. November. Der "Equal Pay Day" ist der Tag, an dem Vollzeit arbeitende Männer das Jahreseinkommen von Vollzeit arbeitenden Frauen erreicht haben.

Am 1. Dezember 2022 findet der "Equal Pay Day" im öffentlichen Dienst statt. Der "Equal Pay Day" ist der Tag, an dem Vollzeit arbeitende Männer das Jahreseinkommen von Vollzeit arbeitenden Frauen erreicht haben. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende des Jahres arbeiten Frauen in Österreich – symbolisch gesprochen – kostenlos.
Im Jahr 2022 haben Männer in Österreich bereits am 30. Oktober jenes Einkommen erreicht, wofür Frauen noch bis zum Jahresende arbeiten müssen. Der Einkommensunterschied in der Privatwirtschaft liegt im Jahr 2022 durchschnittlich bei 17,1 Prozent.

Der Gehaltsunterschied im öffentlichen Dienst und damit auch im Bundesministerium für Inneres (BMI) liegt 2022 bei 8,5 Prozent. Damit hat sich der Gender Pay Gap in den vergangenen fünf Jahren um 2,5 Prozent verbessert. Damit hat sich der "Equal Pay Day" von 21. November (2018) auf den 1. Dezember (2022) verschoben.

Das höhere Einkommen der Männer resultiert unter anderem daraus, dass Frauen die geleisteten Überstunden beziehungsweise Mehrdienstleistungen häufig in Form von Freizeitausgleich konsumieren und sich diese nicht ausbezahlen lassen. Weitere Faktoren für den Gehaltsunterschied sind Teilzeit-Beschäftigungen sowie die Unterrepräsentation in Führungsfunktionen.

Dem Innenministerium ist es ein Anliegen, den Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern weiter zu senken. Die Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen im BMI unterstützt und berät die Dienstbehörden bei der Erreichung dieses Zieles. "Das Bundesministerium für Inneres unterstützt die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern insbesondere durch gleichberechtigte dienst- und besoldungsrechtliche Arbeitsbedingungen im BMI sowie der Stärkung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie einer qualitätsvollen Frauenförderung", betont Generalmajor Michael Holzer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe.

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Symbolfoto.
Foto: ©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 20215 vom Mittwoch, 30. November 2022, 16:00 Uhr
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