Adventkalender

In 24 Tagen um die Welt

2020 gestaltet sich das Reisen coronabedingt eher schwierig und was am Jahresende bleibt ist das Fernweh. Der BMI-Adventkalender versucht Abhilfe zu schaffen: Kommen Sie mit auf eine digitale Reise rund um den Globus. Wir begehen den Advent international und stellen Ihnen jeden Tag weihnachtliche Grüße aus aller Welt zu. Den Anfang macht ein langjähriger BMI-Mitarbeiter, Burkhard Mühl, der am 1. Dezember 2020 Abteilungsleiter für Finanzkriminalität bei Europol wurde.

Das Innenministerium wünscht Burkhard Mühl alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Position als Abteilungsleiter für Finanzkriminalität bei Europol und wünscht ihm einen besinnlichen Advent und frohe Festtage in Den Haag.

Anfang Oktober 2020 wurde der gebürtige Burgenländer, Burkhard Mühl, nach erfolgreichem Abschluss des Auswahlverfahrens von Europol-Exekutivdirektorin Catherine de Bolle zum Head of Department des European Financial and Economic Crime Center bestellt. Mühl, der bislang mit der Referatsleitung für EU-Grundsatzfragen und Koordination im Innenministerium betraut war, bringt bei seinem Dienstantritt Anfang Dezember 2020 eine gehörige Menge an Erfahrung und Expertise im Kampf gegen Finanz- und Wirtschaftskriminalität mit nach Den Haag. Neben einem Master-Abschluss in Financial Investigations and Financial Crime an der britischen Teesside University kann Mühl auf eine lange wirtschaftspolizeiliche Karriere zurückblicken.

Er begann seine polizeiliche Laufbahn bei der Polizei 1983 in der Polizeischule Wien. Danach folgten Stationen bei der Wirtschaftspolizei Wien, Einsätze als Teamleiter verschiedener Sondereinheiten im Bundeskriminalamt und Bundesministerium für Inneres sowie die Mitarbeit als nationaler Experte für organisierte Kriminalität und Geldwäschebekämpfung im Generalsekretariat des EU-Rates in Brüssel. Mühl war maßgebend beteiligt am Aufbau der Geldwäsche- und Vermögensabschöpfungsbekämpfung in Österreich.

Auch die internationale Arbeit Europols ist kein Neuland für Mühl. Schon von Februar 2007 bis Dezember 2016 hatte der Burgenländer die Leitung des Europol "Criminal Assets Bureau" inne und konnte im Zuge internationaler Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität und Geldwäsche weltweit kriminell erlangte Vermögenswerte aufspüren und einfrieren. "Zwei Drittel aller Straftaten haben ein finanzielles Motiv. Es ist Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden sicherzustellen, dass niemand einen wirtschaftlichen Vorteil durch die Begehung einer Straftat erlangt. Dieses Prinzip bildet die Grundlage für eine effektive Bekämpfung organisierter Kriminalität", sagt der Europol-Abteilungsleiter, Burkhard Mühl.

1. Tür: Das Innenministerium wünscht Burkhard Mühl alles Gute in seiner neuen Position als Abteilungsleiter bei Europol und wünscht ihm einen besinnlichen Advent.
Foto: ©  Burkhard Mühl

Artikel Nr: 18274 vom Dienstag, 1. Dezember 2020, 10:00 Uhr
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