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Systematische Erfassung von Deepfakes durch Polizei ab 1. Jänner 2024

Seit 1. Jänner 2024 werden Deepfakes durch die Polizei systematisch erfasst. Durch die Erfassung können Ermittlungen zielgerichtet geführt werden. Damit wird eine Maßnahme zur Umsetzung des nationalen Aktionsplans gegen Deepfakes umgesetzt.

Straftaten durch Deepfakes sind für die Polizei eine große Herausforderung. Deshalb wurde unter Federführung des Innenministeriums ein nationaler Aktionsplan entwickelt und bereits im Mai 2023 präsentiert. Eingebunden waren das Verteidigungsministerium, das Außenministerium, das Bundeskanzleramt sowie das Justizministerium.

Seit 1. Jänner 2024 werden Deepfakes systematisch erfasst. Dies erfolgt bei der Anzeigenerstattung im elektronischen Protokollierungssystem. Darüber hinaus wurden ein Schulungsvideo und ein E-Learning-Modul für Polizeibedienstete eingerichtet. Durch die Erfassung kann ein umfassendes Lagebild sichergestellt und Ermittlungen zielgerichtet geführt werden.

"Diese Form der Falschinformation hat zum Ziel, unser demokratisches Zusammenleben zu destabilisieren und damit zu gefährden. Das Innenministerium hat daher unter Einbindung des Bundeskanzleramts, des Justiz-, Außen- und Verteidigungsministeriums einen nationalen Aktionsplan erarbeitet. Die systematische Erfassung von Deepfakes ist eine Maßnahme zur Umsetzung des nationalen Aktionsplans", sagte Innenminister Gerhard Karner.

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Foto: ©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 26482 vom Mittwoch, 3. Jänner 2024, 07:57 Uhr
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