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Flugpolizei: Rettung einer Schwerverletzten
Die Flugpolizei bewies am 10. August 2025 professionelle Zusammenarbeit während eines Personensuch-Einsatzes in Bad Aussee. Es war der zweite Einsatz dieser Art innerhalb von zwei Tagen.
Eine ältere einheimische Frau hatte am 10. August 2025 gegen 14:15 Uhr telefonisch Kontakt zu ihrer Familie aufgenommen und angegeben, sich am Zinken verirrt zu haben und dehydriert zu sein. Als der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Salzburg beim Zielgebiet eintraf, begann die Suche mit einem Ortungsgerät. Das Handy der vermissten Person wurde in einem anderen Bereich geortet, als zuvor vermutet wurde. Das Handysignal konnte schlussendlich im sogenannten Kreuzgraben (ca. 1.370 Meter Seehöhe) eingegrenzt werden – rund 2,3 Kilometer vom ursprünglichen Suchgebiet entfernt.
Der Crew der Flugeinsatzstelle Graz gelang es, die Frau kurze Zeit später zu lokalisieren. Sie dürfte beim Abstieg in dem felsdurchsetzten, unwegsamen Gelände abgestürzt sein. Die Schwerverletzte wurde mit einer aufwendigen Windenbergung – die bis in die Nachtstunden dauerte – gerettet und mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen.