Sicherheit

Kickl: Spürbare Erfolge im Kampf gegen radikalen Islamismus und Drogenkriminalität in Graz

Innenminister Herbert Kickl tauschte sich im Rahmen eines Besuchs in Graz am 15. März 2019 mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio über die wichtigsten Themen der inneren Sicherheit aus.

"Gerade hier in Graz, wo der radikale Islamismus sowie die Drogen- und Gewaltkriminalität zu Hauptproblemen wurden, sind Verbesserungen für die Bevölkerung vielleicht nicht gleich für alle unmittelbar spürbar. Nichtsdestotrotz arbeiten wir im Innenministerium täglich hart für mehr Sicherheit im Land. Unerlässlich für unsere Arbeit sind Partner im Land, mit denen wir diese Probleme gemeinsam angehen können, Vizebürgermeister Mario Eustacchio ist ein solcher Partner", sagte Innenminister Herbert Kickl bei der nach dem Arbeitsgespräch stattfindenden Pressekonferenz in Graz.

Schon bei einem Treffen zwischen Bürgermeister Siegfried Nagl und Vizebürgermeister Eustacchio vergangenen Februar in Wien konnten wichtige Themen und Probleme angesprochen werden, die am 15. März 2019 produktiv weiter bearbeitet wurden, sagte Kickl. Forderungen wie die Einrichtung der Schutzzonen im Volksgarten und im Methahofpark wurden als Mittel gegen die Drogenkriminalität umgesetzt. Seit dem ersten Tag konnten hier Erfolge wie Festnahmen und die Sicherstellung von Suchtgift verzeichnet werden.

Mit dem Bekenntnis, bis ans Ende der Legislaturperiode zusätzlich 4.000 Polizistinnen und Polizisten einzustellen, sprach Kickl ein wichtiges Bedürfnis der Bevölkerung nach mehr Sicherheit und mehr Präsenz der Polizei in Graz an. "Im Februar gab es mit 2.403 Personen mehr als vier Mal so viele Bewerber für den Polizeiberuf als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und in der Steiermark gibt es sogar mehr als sieben Mal so viele Bewerber, nämlich 411 statt 58 im Februar 2018", zeigte sich der Innenminister erfreut.

Ein weiteres Thema, das in Graz die Wogen hoch gehen ließ, war der politische Islam. Von den 26 Moscheevereinen in der Steiermark, wovon sich 19 in Graz befinden, sind 12 als verfassungsfeindlich eingestuft. Auch hier konnten durch Zugriffe und anschließenden Prozessen, die mit Verurteilungen und Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren endeten, erste Erfolge verzeichnet werden. Innenminister Kickl merkte außerdem an, dass die Bundesregierung zurzeit an einem Gesetz gegen den politischen Islam arbeite.

Innenminister Herbert Kickl bei der Pressekonferenz mit Vizebürgermeister Mario Eustacchio.
Foto: ©  LPD Stmk / Makowecz

Artikel Nr: 16803 vom Freitag, 15. März 2019, 11:38 Uhr
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