Innenministerium

Nehammer besucht Entschärfungsdienst

Ein Bild von "Telemax", einem Fernlenk-Roboter, machte sich Innenminister Karl Nehammer am 24. November 2020 in Wien, als er die Spezialisten des Entschärfungsdienstes des Innenministeriums besuchte.

Innenminister Karl Nehammer besuchte am 24. November 2020 in Wien die Spezialisten des Entschärfungsdienstes des Innenministeriums, um sich unter anderem ein Bild von "Telemax" zu machen, einem jener beiden ferngesteuerten Roboter, die sich in der Terror-Nacht dem toten Terroristen näherten, um die Echtheit eines Sprengstoffgürtels abzuklären. Der Sprengstoffgürtel stellte sich glücklicherweise als Attrappe heraus – ein Entschärfungs-Spezialist konnte das am Röntgenbild erkennen. Außerdem konnte die Identität des Attentäters anhand von Fotos, die der Roboter vom Attentäter schoss, rasch geklärt werden.

"Die Spezialisten des Entschärfungsdienstes haben in dieser Terror-Nacht Herausragendes geleistet", sagte der Innenminister. "Sie wickeln bis zu 400 Einsätze im Jahr ab, allein das zeigt, wie wichtig und intensiv ihre Aufgaben sind."

Sieben Fernlenk-Roboter

25 Bedienstete zählt der Entschärfungsdienst des Innenministeriums. Sie sind in Wien, Graz und Hall in Tirol stationiert. Insgesamt stehen ihnen sieben Fernlenk-Roboter und vier speziell ausgestattete Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

Mehr als 100 gut geschulte SKO (Sprengstoffkundige Organe) und mehr als 30 Sprengstoffspürhunde und ihre Führerinnen und Führer sind in den Bezirken Österreichs als "Vorfeldorganisation" des Entschärfungsdienstes täglich im Einsatz und führen mehr als 4.000 Gefahren-Abklärungen pro Jahr durch.

Innenminister Karl Nehammer (re.) beim Besuch des Entschärfungsdienstes in Wien.
Foto: ©  BMI/Jürgen Makowecz

Artikel Nr: 18252 vom Mittwoch, 25. November 2020, 11:05 Uhr
Reaktionen bitte an die Redaktion

Share Facebook
Share Twitter

Zurück

Presse und Medien

 
Keine Termine gespeichert