Grenzschutz

PUMA: Anfangs umstritten, heute wichtig und richtig

25.500 Einsatzstunden leisteten die Einsatzkräfte der fremden- und grenzpolizeilichen Einheit PUMA seit 1. September 2018. Derzeit kann auf einen Pool von 1.363 Beamtinnen und Beamten zugegriffen werden. Sie stellten unter anderem gestohlene Autos sowie 2,5 Millionen Euro sicher oder retteten 24 Hundewelpen.

"Mit der fremden- und grenzpolizeilichen Einheit PUMA werden wir den Herausforderungen unserer Zeit gerecht, insbesondere dem verstärktem Migrationsdruck und der weiterhin erhöhten Gefährdungslage", sagt Innenminister Herbert Kickl. "Die Erfolge der vergangenen Monate zeigen ganz deutlich, dass die Gründung dieser Einheit ein wichtiger und richtiger Schritt für die Sicherheit unseres Landes war." Die fremden- und grenzpolizeiliche Einheit "PUMA" verfügt derzeit über einen Pool von 1.363 Beamtinnen und Beamten, auf die zugegriffen werden kann. Sie leisteten seit 1. September 2018 25.500 Einsatzstunden.

Bilanz seit 1. September 2018

Die Bilanz der fremden- und grenzpolizeiliche Einheit "PUMA" kann sich sehen lassen: In Niederösterreich wurden 192 gestohlene Kfz-Teile sichergestellt und 24 Hundewelpen beschlagnahmt. In Wien wurden 2,5 Millionen Euro in Rucksäcken von chinesischen Staatangehörigen sichergestellt, im Burgenland gestohlene Kraftfahrzeuge. In Tirol gab es insgesamt 43 Festnahmen, darunter auch ein Italiener, der in einem Bus 10 Kilogramm Cannabis im Wert von rund 100.000 Euro transportierte. Bei Schwerpunktaktionen im Rahmen der temporären Grenzkontrolle in der Steiermark gab es mehrere Festnahmen und Sicherstellungen, ebenso in Oberösterreich. In Kärnten konnten Schlepper aufgegriffen und Suchtgift sichergestellt werden. Festnahmen und sichergestelltes Suchtgift gab es auch in Salzburg und Vorarlberg.

Die Bediensteten der Einheit "PUMA" werden laufend für den Grenzmanagement-Dienst geschult. Die regelmäßig stattfindenden Schwerpunktaktionen werden auf Basis von länderspezifischen Einsatzkonzepten erstellt.

"PUMA" verfügt derzeit über 1.363 Beamtinnen und Beamten.
Foto: ©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 16448 vom Donnerstag, 22. November 2018, 13:00 Uhr
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