Ergebnisse vom Zivilschutz-Probealarm vom 3. Oktober 2026
Am 3. Oktober 2026 hat wieder der Zivilschutz-Probealarm in ganz Österreich stattgefunden. Der Zivilschutz-Probealarm findet jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober statt.
Es gibt den Probealarm, weil geprüft werden muss, ob die Sirenen-Anlagen in Österreich gut funktionieren. Die Bevölkerung soll sich auch an die Alarm-Signale gewöhnen. Das ist, damit die Menschen wissen, was sie tun müssen, wenn sie die Alarm-Signale hören. Der Zivilschutz-Alarm soll die Bevölkerung warnen, wenn es eine Gefahr gibt.
Solche Gefahren können
- Natur-Katastrophen,
- Verstrahlung durch Unfälle in Atom-Kraftwerken,
- Militärische Angriffe von anderen Ländern oder
- Terror-Anschläge sein.
Wenn der Zivilschutz-Probealarm am ersten Samstag im Oktober stattfindet, besteht für die Bevölkerung aber keine Gefahr. Es ist nur ein Test.
Beim Zivilschutz-Probealarm hören Sie 4 Alarm-Signale:
- Sirenen-Probe
Sie hören 15 Sekunden lang einen gleichbleibenden Ton.
Das ist, um die Sirenen zu testen.
- Warnung
Sie hören 3 Minuten lang einen gleichbleibenden Ton.
Das bedeutet: Herannahende Gefahr. (Aber nicht beim Probealarm.)
Schalten Sie Ihr Radio oder Ihren Fernseher (ORF) ein oder öffnen Sie im Internet die Seite www.orf.at und befolgen Sie die Hinweise dort.
- Alarm
Sie hören 1 Minute lang einen auf- und abschwellenden Ton. Der Ton wird also laut und leise.
Das bedeutet: Gefahr. Beim Probealarm gibt es aber keine Gefahr.
Bei Gefahr: Gehen Sie in schützende Räume oder Bereiche. Schauen sie immer wieder im Radio, im Fernsehen (ORF) oder auf www.orf.at nach und befolgen Sie die Hinweise dort.
- Entwarnung
Sie hören 1 Minute lang einen gleichbleibenden Ton.
Das bedeutet: Ende der Gefahr.
Achten Sie auf weitere Hinweise aus dem Radio, Fernseher (ORF) oder auf www.orf.at .
Die Alarm-Signale kommen von vielen Feuerwehr-Sirenen in ganz Österreich.
Wer kann die Alarm-Signale auslösen?
- Das Bundesministerium für Inneres,
- die Landes-Warnzentralen der einzelnen Bundesländer oder
- die Bezirks-Warnzentralen.
Es hängt von der Gefahren-Situation ab, welche Stelle die Alarm-Signale auslöst.
In ganz Österreich wurden dieses Jahr 8.399 Sirenen getestet. Davon haben 8.343 gut funktioniert.
56 Sirenen haben nicht richtig funktioniert.
Das sind die Ergebnisse aus allen Bundesländern:
- Burgenland: Alle 325 Sirenen haben funktioniert.
- Vorarlberg: Alle 230 Sirenen haben funktioniert.
- Oberösterreich: 4 von 1.498 Sirenen haben nicht funktioniert.
- Tirol: 3 von 1.025 Sirenen haben nicht funktioniert.
- Steiermark: 6 von 1.278 Sirenen haben nicht funktioniert.
- Wien: 1 von 180 Sirenen hat nicht funktioniert.
- Salzburg: 3 von 521 Sirenen haben nicht funktioniert.
- Niederösterreich: 27 von 2.450 Sirenen haben nicht funktioniert.
- Kärnten: 12 von 892 Sirenen haben nicht funktioniert.
Zusätzlich zu den Zivilschutz-Sirenen gibt es das Warnsystem AT-Alert.
Bei AT-Alert können Behörden Warnungen über die Handy-Betreiber verschicken. Dafür gibt es eine eigene Technologie. Die Behörden schicken Nachrichten an die Handys, die in einem gefährlichen Gebiet sind.
Das kann zum Beispiel bei
- Extremwetter-Ereignissen,
- Natur-Katastrophen,
- Überschwemmungen oder
- Waldbränden sein.
AT-Alert-Nachrichten werden auch beim Zivilschutz-Probealarm verschickt. Das sind nur Test-Nachrichten. Damit testet man, ob AT-Alert gut funktioniert. Die Handy-Betreiber sagen, dass AT-Alert dieses Jahr gut funktioniert hat.
Damit Sie AT-Alert empfangen können, brauchen Sie keine eigene Handy-App. Sie brau-chen aber ein Handy mit dem Android-Betriebssystem oder ein iPhone mit dem iOS-Betriebssystem:
- Bei Android brauchen Sie die Betriebssystem-Version 11 oder eine höhere Betriebssystem-Version.
- Beim iPhone, also iOS, brauchen Sie die Betriebssystem-Version 17.4 oder eine höhere Betriebssystem-Version.
Hier finden Sie weitere Informationen zu AT-Alert.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Zivilschutz.
Artikel von Samstag, 3. Oktober 2026, 14:12 Uhr
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