Polizeisport
Polizei: Neuausschreibung für Aufnahme in Spitzensportkader
2026 wird die Aufnahme in den Polizei-Spitzensportkader neu ausgeschrieben, um weiteren Talenten den Zugang zum Fördersystem zu ermöglichen. Ziel ist, das Auswahlverfahren und den Ausbildungsbeginn der erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber noch heuer zu realisieren.
Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Spitzensportförderprogramms bekräftigt das Bundesministerium für Inneres (BMI) sein klares Bekenntnis zum österreichischen Spitzensport sowie zur erfolgreichen beruflichen Integration von Athletinnen und Athleten.
"Durch die Ausbildungsplätze für den Spitzensport leistet das Innenministerium einen wichtigen Beitrag zur Sportförderung in Österreich. Der Parasport ist dabei in den letzten Jahren zu einem wichtigen Teil des BMI-Spitzensports geworden", sagte Innenminister Gerhard Karner.
Unterstützung durch duales Modell
Das BMI bekennt sich zu einer gezielten Unterstützung des Hochleistungssports durch ein duales Modell, das eine nachhaltige Berufsausbildung im Polizei- und Verwaltungsdienst mit der professionellen Sportausübung verbindet. Diese Struktur bietet den geförderten Personen eine finanzielle und soziale Absicherung während der aktiven Karriere sowie langfristige, umfassende Karrierechancen nach Ende der sportlichen Laufbahn.
Die polizeiliche Grundausbildung der Fördernehmerinnen und Fördernehmer muss innerhalb von 60 Monaten positiv absolviert werden. Nach dem Abschluss besteht ein Anspruch auf Übernahme in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis als Exekutivbedienstete oder Exekutivbediensteter (E2b).
Die Gruppe der förderberechtigten Personen umfasst jene, die auf internationaler Ebene bedeutende Erfolge erzielen, sich an der Weltspitze positionieren und als vorbildliche Repräsentantinnen und Repräsentanten der Polizei auftreten. Einer Aufnahme in den Polizei-Spitzensportkader geht eine offizielle Ausschreibung voraus, bei der die Bewerberinnen und Bewerber alle Aufnahmevoraussetzungen erfüllen müssen. Die sportfachliche Eignung wird von der Spitzensportkommission beurteilt, die eine begründete Empfehlung abgibt. Der Verbleib im Fördersystem ist streng an das Erbringen internationaler Höchstleistungen, eine systematische Trainings- und Wettkampfplanung sowie die strikte Einhaltung ethischer, sportlicher und polizeilicher Grundwerte gebunden.
Parasport im BMI
Das Bundesministerium für Inneres unterstützt auch die Förderung von Athletinnen und Athleten mit Behinderungen und setzt damit ein Zeichen für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und den Abbau von Barrieren. Die Para-Spitzensportförderung schafft eine Gleichstellung von Behindertensportlerinnen und -sportlern mit Regelsportlerinnen und Regelsportlern. Ziel ist, gleiche Rahmenbedingungen und Entwicklungschancen für alle Athletinnen und Athleten zu schaffen. Derzeit werden Veronika Aigner (Para-Ski Alpin), Christopher Krämer (Gehörlosen-Tischtennis) und Cornelia Wibmer (Para-Cycling) vom BMI gefördert.