Sport
"Flamme der Hoffnung": Polizei und Special Olympics bewegen Ringstraße
Rund 100 Polizeischülerinnen und Polizeischüler liefen am 25. Juni 2026 gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten der Special Olympics mit der "Flamme der Hoffnung" durch die Wiener Innenstadt.
Mit dem traditionellen "Torch Run" wurde am 25. Juni 2026 der Auftakt zu den neunten Nationalen Sommerspielen von Special Olympics in Wien gesetzt. Gemeinsam trugen rund 100 Polizeischülerinnen und Polizeischüler sowie Athletinnen und Athleten die "Flamme der Hoffnung" durch die Wiener Innenstadt und setzten damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebte Inklusion.
Der international als "Law Enforcement Torch Run" bekannte Fackellauf zählt seit vielen Jahren zu den Höhepunkten im Vorfeld der Special Olympics. Die Spiele finden vom 25. bis 30. Juni 2026 in Wien statt und bringen Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland zusammen. Die offizielle Eröffnungsfeier wurde am Abend des 25. Juni in der Sport Arena Wien abgehalten.
Auf historischen Pfaden für den guten Zweck
Der Fackellauf startete um 12:30 Uhr am Georg-Coch-Platz. Von dort führte die Strecke entlang der Wiener Ringstraße Richtung Äußeres Burgtor. Rund 100 Polizeischülerinnen und Polizeischüler des Bildungszentrums Wien liefen Seite an Seite mit den Athletinnen und Athleten in den offiziellen Special-Olympics-Shirts.
Für die sichere Durchführung sorgte die Landesverkehrsabteilung Wien. Einsatzkräfte begleiteten den Lauf sowohl motorisiert als auch mit dem uniformierten Fahrraddienst.
Festlicher Abschluss am Heldenplatz
Den Abschluss bildete eine feierliche Veranstaltung am Heldenplatz. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Orchester der Polizeimusik Wien. Darüber hinaus präsentierte sich die Polizei mit einem Recruiting-Stand sowie mit einem Informationsstand der Initiative "GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei".
Bei einer Interviewrunde betonte Bundespolizeidirektor Michael Takács die gesellschaftliche Verantwortung: "Dieser Fackellauf lebt von der Begegnung auf Augenhöhe. Wenn unsere Polizeischülerinnen und Polizeischüler die ‚Flamme der Hoffnung‘ gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten tragen, demonstriert das gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist ein starkes Symbol für gegenseitige Unterstützung, das weit über den Sport hinausreicht."
Gemeinsam mit Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan unterstrich er die Bedeutung der engen Kooperation. Ziel sei, das Bewusstsein für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Alltag nachhaltig zu stärken und ihnen die verdiente gesellschaftliche Wertschätzung entgegenzubringen.