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Bundespolizeidirektor Michael Takács zu Besuch bei der Bereitschaftseinheit Wien
Ein offener Austausch auf Augenhöhe: Bundespolizeidirektor Michael Takács besuchte am 13. Oktober 2026 die Bereitschaftseinheit (BE) Wien, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Es standen vor allem die Anliegen der Bediensteten zum neuen Dienstzeitmodell, zur Ausrüstung sowie der Dank für die täglichen Leistungen im Mittelpunkt.
Die Bereitschaftseinheit Wien gehört zu den am stärksten geforderten Einheiten der Bundeshauptstadt. Ob Schwerpunktaktionen, Großveranstaltungen oder die Unterstützung des Regeldienstes in den Polizeiinspektionen – die Beamtinnen und Beamten leisten Tag für Tag einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Wien.
Befürchtungen und Sorgen ernst nehmen
Neben den organisatorischen Nachfragen nahm sich der Bundespolizeidirektor bewusst Zeit für die persönlichen Anliegen der Kolleginnen und Kollegen. Insbesondere die Umstellung auf das neue Dienstzeitmodell bringt für viele Bedienstete Fragen hinsichtlich der Dienstplanbarkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben mit sich.
Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte: "Mir ist der direkte Draht zu den Kolleginnen und Kollegen extrem wichtig. Ob es um offene Fragen zum neuen Dienstzeitmodell geht oder um eine moderne, zweckmäßige Ausrüstung für den täglichen Dienst: Wir nehmen uns der Sorgen und Rückmeldungen unserer Kolleginnen und Kollegen an. Nur mit bester Ausstattung und fairen Rahmenbedingungen kann die Kollegschaft ihre hervorragende Arbeit leisten."
Dank für unermüdlichen Einsatz
Zum Abschluss seines Besuchs sprach der Bundespolizeidirektor allen Angehörigen der Bereitschaftseinheit Wien seinen ausdrücklichen Dank und seine Anerkennung aus. Die hohe Flexibilität, die Professionalität und der unermüdliche Einsatz der Beamtinnen und Beamten seien keine Selbstverständlichkeit, sondern ein zentraler Pfeiler der Sicherheit in der Bundeshauptstadt.
Die Bereitschaftseinheit
Seit ihrer Gründung am 1. November 2012 hat sich die Bereitschaftseinheit (BE) Wien zu einer unverzichtbaren Säule des modernen Polizeidienstes entwickelt. Ab 2019 wurde das Einsatzspektrum gezielt um den Großen Sicherheits- und Ordnungsdienst erweitert, wodurch die BE heute auch bei Großdemonstrationen eine Schlüsselrolle einnimmt. Parallel dazu wurde die Ausrüstung mit dem TASER X2, Bodycams und der BESI-Komponente (Beweissicherungs-Teams) kontinuierlich modernisiert.
Aufgrund dieses Erfolges wurde das Konzept im Herbst 2021 auf ganz Österreich ausgeweitet. Wie schlagkräftig die BE Wien agiert, zeigt die jüngste Bilanz: Seit Anfang 2026 konnten unter anderem bereits über 1.100 Festnahmen vollzogen werden. Unterstützt wird die Wiener Bereitschaftseinheit momentan von 48 Bediensteten aus mehreren Bundesländern.