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  3. BMI und Rat auf Draht verstärken die Zusammenarbeit zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

BMI und Rat auf Draht verstärken die Zusammenarbeit zum Schutz von Kindern und Jugendlichen

Das Innenministerium (kurz BMI) arbeitet jetzt stärker mit Rat auf Draht zusammen, damit Kinder und Jugendliche in Österreich besser geschützt werden können.

Rat auf Draht ist eine österreichische Notruf-Stelle für Kinder und Jugendliche, wenn es ihnen psychisch schlecht geht. Das heißt: Wenn sich Kinder oder Jugendliche sehr traurig fühlen, sollen sie oder ihre Bezugs-Personen die Nummer von Rat auf Draht anrufen. Dort können sie mit Menschen sprechen, die ihnen helfen können. Der Anruf kostet nichts und sie müssen ihren Namen nicht sagen. Die Nummer von Rat auf Draht ist 147.
Eine Bezugs-Person ist zum Beispiel jemand aus der Familie oder Freunde.

Am 19. August 2026 haben das BMI und Rat auf Draht eine Kooperations-Vereinbarung unterschrieben. Das ist ein Vertrag zur Zusammenarbeit. Die Kooperations-Vereinbarung ist durch das Projekt „Gemeinsam sicher mit unserer Polizei“ entstanden. Das Ziel von der Kooperations-Vereinbarung ist, dass die Polizei und Rat auf Draht ihr Wissen und Informationen früh genug austauschen, um junge Menschen und ihre Bezugs-Personen besser zu erreichen.

Inzwischen gibt es immer mehr neue aber auch immer noch alte Gefahren für Kinder und Jugendliche. Solche Gefahren können sein:

  • Gewalt, zum Beispiel zu Hause oder in der Schule.
  • Digitale Gefahren, zum Beispiel durch das Internet.
  • Cybermobbing. Das ist Mobbing im Internet, zum Beispiel auf sozialen Medien.
  • Kontakt durch soziale Medien mit Menschen, die einen schlechten Einfluss auf einen haben.

Weil die Beraterinnen und Berater von Rat auf Draht jeden Tag mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wissen sie über die Sorgen, Fragen und Entwicklungen von jungen Menschen gut Bescheid und können Probleme früh erkennen. Die Polizei bringt bei der Zusammenarbeit viel Wissen über die Zusammenarbeit für mehr Sicherheit mit. Das Wissen von beiden ist wichtig für die Zusammenarbeit, um jungen Menschen zu helfen. Es ist auch wichtig, dass die Polizei und Rat auf Draht dafür regelmäßig Informationen austauschen.

Bundes-Polizeidirektor Michael Takács sagte beim Unterschreiben von der Kooperations-Vereinbarung, dass man nicht erst dann etwas machen will, wenn schon etwas passiert ist. Es ist wichtig, Gefahren und schlechte Veränderungen bei einem Menschen früh zu erkennen und etwas dagegen zu tun. Mit Rat auf Draht hat die Polizei einen Partner, der besonders viel Erfahrung und Wissen über Kinder und Jugendliche hat. Weil die Polizei und Rat auf Draht ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen, können Kinder und Jugendliche viel besser geschützt werden.

Die wichtigsten Punkte in der Zusammenarbeit sind:

  • regelmäßiger Austausch von Erfahrungen und Informationen,
  • frühe Erkennung von den neuesten Gefahren für Kinder und Jugendliche,
  • gemeinsame Aufklärung von Menschen zu diesem Thema,
  • Maßnahmen von der Polizei,
  • Passende Informationen für jede Zielgruppe zu diesem Thema,
    • Zielgruppen können Kinder, Eltern und Lehrer sein.
  • eine gute Vernetzung von Ansprechpersonen, Expertinnen und Experten,
  • damit sie sich gegenseitig schnell erreichen können und
  • neue Veranstaltungen und Projekte, vor allem digital über das Internet.

Diese Punkte sollen der Polizei und Rat auf Draht helfen, besser für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Die Aufgaben und Verantwortungen, die sie bisher hatten, bleiben aber gleich.

Die Geschäfts-Führerin, also Chefin, von Rat auf Draht ist Carolin Porcham. Sie sagt, dass Kinder und Jugendliche Anlauf-Stellen, wie Rat auf Draht, brauchen, denen sie vertrauen können und zu denen sie hingehen können, wenn sie Probleme haben. Durch die Zusammenarbeit mit der Polizei und den Informationen aus der
Polizei-Arbeit können die Beraterinnen und Berater von Rat auf Draht ihr Wissen noch besser nutzen. So können sie jungen Menschen und ihren Familien besser helfen.

Die Zusammenarbeit passt auch sehr gut zum Projekt „Gemeinsam sicher mit unserer Polizei“. Inzwischen gehören nämlich nicht mehr nur die Aufklärung und Verfolgung von Straftaten zur Arbeit von der Polizei. Sondern auch die Kontakt-Aufnahme zu Bürgerinnen und Bürgern und die Zusammenarbeit mit Partner-Organisationen, wie Rat auf Draht. Das Projekt „Gemeinsam sicher mit unserer Polizei“ soll das möglich machen.

Es ist wichtig, Probleme bei Kindern und Jugendlichen früh zu erkennen und schnell etwas gegen diese Probleme zu tun. Wenn das nicht passiert, kann es sein, dass die Probleme immer schlimmer werden und junge Menschen dadurch Straftaten begehen. Deshalb ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Polizei ein wichtiges Thema.

Durch die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und Rat auf Draht sollen Menschen auch mehr über Hilfs-Angebote für

  • Kinder,
  • Jugendliche,
  • Eltern und
  • andere Bezugspersonen

aufgeklärt werden.

Damit ist die Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in Österreich, von der alle Bürgerinnen und Bürger etwas haben. 

Artikel vom Montag, 24. August 2026, 16:53 Uhr

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