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15 neue Motorradpolizisten für Wien
15 Polizisten wurden am 6. August 2026 nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung für den Motorraddienst feierlich in der Rossauer Kaserne ausgemustert. Im Beisein von Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl, Bundespolizeidirektor Michael Takács und der interimistischen Leiterin der Landesverkehrsabteilung Wien, Andrea Anders, erhielten die Absolventen ihre Abschlusszeugnisse sowie das traditionelle Riemenzeug.
Der neunwöchigen Ausbildung war ein anspruchsvolles Auswahlverfahren vorausgegangen. Insgesamt hatten sich 42 Bedienstete für den Motorraddienst beworben. Nach einem Fahrtechniktest, einer psychologischen Eignungsdiagnostik und einem psychologischen Interview wurden 15 Teilnehmer für die Ausbildung ausgewählt.
In den darauffolgenden Wochen absolvierten sie eine intensive praktische und theoretische Schulung. Zu den Ausbildungsinhalten zählten unter anderem Fahrtechnik auf der Straße und im Gelände, Formationsfahren, einsatztaktisches Vorgehen sowie eine rechtsspezifische Ausbildung. Den Abschluss bildet die Eingliederung in den Motorraddienst unter Anleitung erfahrener Bediensteter.
Bundespolizeidirektor Michael Takács hob in seiner Ansprache die besondere Rolle des Motorraddienstes innerhalb der österreichischen Polizei hervor: "Unsere Motorradpolizisten sind ein Aushängeschild der österreichischen Polizei. Gerade bei Staatsbesuchen sind sie oftmals das Erste, was ein hoher Gast von unserer Polizei sieht – und damit eine Visitenkarte Österreichs. Gleichzeitig bringen sie künftig ihre besondere Ausbildung und ihr Fachwissen in den täglichen Polizeidienst ein und stehen ihren Kolleginnen und Kollegen auch bei herausfordernden Amtshandlungen zur Seite."
Mit der Übergabe des weißen Riemenzeugs wurde die erfolgreiche Ausbildung auch sichtbar abgeschlossen. Der traditionelle Gürtel mit Querriemen steht für die besondere Qualifikation und die Zugehörigkeit zum Motorraddienst der Landesverkehrsabteilung Wien.