UKRAINE

Produktionsstart der Karte für Ukraine-Vertriebene

Die Karte für Vertriebene ist ein Nachweis des berechtigten Aufenthaltes für ukrainische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Sie ist im gesamten Schengenraum gültig. Die ersten Karten wurden am 25. März 2022 von der Staatsdruckerei produziert.

"Der Ausweis für Vertriebene ist ein Identitätsdokument, ein Reisedokument und auch ein Dokument für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Herstellung erfolgt durch die Österreichische Staatsdruckerei in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl", sagte Innenminister Gerhard Karner anlässlich der Präsentation des Dokuments am 25. März 2022.

Die Karte für Vertriebene ist im gesamten Schengenraum anerkannt. Sie ist ein Nachweis für den berechtigten Aufenthalt der Besitzer. Mit Erhalt des Nachweises wird ukrainischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern der Eintritt in den österreichischen Arbeitsmarkt ermöglicht.

"Wir sind am österreichischen Arbeitsmarkt glücklicherweise in einer Position, in der die Aufnahmefähigkeit groß ist. Es gibt so viele offene Stellen wie noch nie. Das heißt, dass es durchaus möglich ist, einen Teil der Vertriebenen zu integrieren", sagte Arbeitsminister Martin Kocher.

Nach der Registrierung einer vertriebenen Person durch die Polizei werden die erfassten Daten direkt an die Staatsdruckerei übermittelt. Die Karte ist mit zahlreichen Sicherheitsmerkmalen geschützt und verfügt über einen Chip, auf dem, wie bei Reisepässen und Personalausweisen, biometrische Dateien gespeichert sind. Bis zu 3.000 Stück können pro Tag produziert werden. Nach der Herstellung werden die Karten von Polizeischülerinnen und Polizeischülern sortiert und verpackt. Danach werden die Ausweise per Post versendet.

Arbeitsminister Martin Kocher und Innenminister Gerhard Karner präsentieren den Ausweis für Ukraine-Vertriebene.
Foto: ©  BMI/Karl Schober

Artikel Nr: 19483 vom Samstag, 26. März 2022, 12:06 Uhr
Reaktionen bitte an die Redaktion

Share Facebook
Share Twitter

Zurück

Presse und Medien