Trauerfall

Innenministerium trauert um Kärntner Polizisten

Ein Kärntner Polizist ist am 8. März 2020 bei einem Lawinenabgang im Großglocknergebiet ums Leben gekommen. Innenminister Karl Nehammer sprach den Verwandten und Freunden sein tiefstes Mitgefühl aus.

Während einer Alpinausbildung der Landespolizeidirektion Kärnten kam es am 8. März 2020, mittags, im Großglocknergebiet in der Gemeinde Heiligenblut, im Bereich der Abfahrt von der Adlersruhe in Richtung Pasterze, zum Abriss eines Schneebrettes mit 15 Zentimeter Abrisskante.

Das Schneebrett riss einen der Kursteilnehmer, einen 33-jährigen Polizisten der LPD Kärnten, mit, wodurch dieser teilweise verschüttet wurde. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

"Der Tod eines jungen Mitarbeiters ist vor allem unter derart tragischen Umständen ein schwerer Schlag – sowohl für die Familie, als auch für die engsten Kolleginnen und Kollegen. Ich drücke der Familie mein tief empfundenes Mitgefühl aus und sichere ihr meine volle Unterstützung zu", sagte Innenminister Karl Nehammer. "Tausende Polizistinnen und Polizisten erledigen Tag für Tag gefährliche Aufgaben für unser demokratisches Zusammenleben. Nehmen wir diesen tragischen Unfall zum Anlass, um uns die Gefahren, die mit dem Polizeidienst verbunden sind, vor Augen zu führen."

Das Innenministerium trauert um einen Kärntner Polizisten.
Foto: ©  BMI

Artikel Nr: 17749 vom Sonntag, 8. März 2020, 10:30 Uhr
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