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Ausschreibung zum "Museum des Inneren" veröffentlicht
Mit der Veröffentlichung der europaweiten Ausschreibung zur Kuratierung, Produktion und wissenschaftlichen Begleitung der neuen Dauerausstellung "Museum des Inneren" erreicht das Bundesministerium für Inneres (BMI) einen zentralen Meilenstein.
Nationale und internationale Interessenten können sich in den kommenden sechs Wochen über den unten angeführten Link bewerben. Nach der Zuschlagserteilung ist ein Umsetzungszeitraum von rund 18 Monaten vorgesehen.
"Mit dem Museum des Inneren wird nicht nur mit Blick auf internationale Vorbilder eine Lücke in der heimischen Museumslandschaft geschlossen, sondern auch eine moderne und ansprechende Visitenkarte von Polizei und BMI gegenüber der Öffentlichkeit geschaffen", sagt der zuständige Sektionschef Mathias Vogl im Bundesministerium für Inneres (BMI). Ziel sei eine wissenschaftlich fundierte und moderne Darstellung gesellschaftlicher Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Sicherheitsbehörden.
Dauerausstellung am Schottenring 14 in Wien
Die neue Dauerausstellung entsteht am Standort Schottenring 14 in Wien. Im Erdgeschoss stehen rund 200 Quadratmeter für eine von außen sichtbare Ausstellung zur Verfügung. Ergänzend werden im Untergeschoß die exekutivhistorischen Sammlungen des Innenministeriums zentral zusammengeführt. Weitere Arbeits- und Vermittlungsräume sowie ein Archiv mit Bibliothek sind vorgesehen.
"Die großen Fensterflächen ermöglichen einen komplett neuen Zugang in der Ausstellungsgestaltung – offen, transparent und einladend", sagt Abteilungsleiter Stephan Mlczoch von der Abteilung für historische Angelegenheiten. Die zentrale Lage am Wiener Ring sowie die Nähe zum Sitz des BMI und zur Landespolizeidirektion Wien würden künftig einem breiten Publikum den Zugang zum "Museum des Inneren" eröffnen, ergänzt Mlczoch.
Projekt startete Ende 2024
Ende 2024 startete das Bundesministerium für Inneres erstmals ein Projekt zur umfassenden musealen Darstellung der Geschichte und Gegenwart der österreichischen Polizei und der Sicherheitsverwaltung. Mit der Umsetzung wurde die Abteilung für historische Angelegenheiten des BMI betraut.