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Karner: Verabschiedung des Polizei-Kontingents zur Fußball-Europameisterschaft 2024

43 Polizeibedienstete und 16 Diensthunde wurden am 5. Juni 2024 nach Deutschland entsandt. Innenminister Gerhard Karner, Günther Marek, Leiter der Task Force Euro 2024, und Bundespolizeidirektor Michael Takàcs verabschiedeten die Polizistinnen und Polizisten sowie die Sprengstoffspürhunde.

Innenminister Gerhard Karner, Günther Marek (Leiter der Task Force Euro 2024) und Bundespolizeidirektor Michael Takàcs verabschiedeten am 5. Juni 2024 am Minoritenplatz in Wien Polizeibedienstete sowie Sprengstoffspürhunde, die bei der Fußball-EM 2024 in Deutschland im Einsatz stehen.

Uniformiertes Kontingent wird von ehemaliger Bundesligaspielerin geführt

Die Polizistinnen und Polizisten werden im Rahmen der Task Force "UEFA EURO 2024" Anlaufstelle für die österreichischen Fans sowie zur Unterstützung der deutschen Kolleginnen und Kollegen vor Ort sein.
22 Polizistinnen und Polizisten kommen aus dem Streifendienst, bzw. sind sogenannte Szenekundige Polizistinnen und Polizisten, die in der Kommunikation mit Fußballfans ausgebildet sind. Das Kontingent der uniformierten Polizistinnen und Polizisten wird von Oberstleutnant Kathrin Horn aus Kärnten geleitet, die früher selbst in der österreichischen Frauen-Bundesliga als Spielerin aktiv war. Dazu werden 21 Hundeführerinnen und -führer den deutschen Sicherheitsbehörden zugeteilt.

"Ich freue mich auf die bevorstehende Fußballeuropameisterschaft, aber vor allem wünsche ich unserem Polizei-Team alles erdenklich Gute für die Aufgaben, die in Deutschland auf sie warten", sagte der Innenminister bei der Verabschiedung.

Task Force bereits zu Jahresbeginn eingerichtet

Vom Innenministerium wurde unter Beiziehung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB) und der Sports Media Austria (SMA) eine Task Force eingerichtet. "Die Task Force ist mit den zwölf szenekundigen Bediensteten, zehn uniformierten Beamtinnen und Beamten sowie 21 Diensthundeführerinnen und -führern mit 16 Hunden zum Schutz unserer eigenen Delegationen und zur Unterstützung von Deutschland im Einsatz", sagte der Leiter der Task Force Günther Marek. Aufgrund der Erfahrungen als Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2008 werden österreichische Behörden eine Schlüsselrolle bei den internationalen sicherheitspolizeilichen Vorbereitungen einnehmen und ein wichtiger Partner für die deutschen Behörden sein. "Ich bin überzeugt davon, dass ihr mit euren Erfahrungen und eurer Kompetenz großartige Arbeit leisten werdet", zeigte sich Bundespolizeidirektor Michael Takàcs zuversichtlich.

Österreich als Transitland für Besucherströme

Österreich ist nicht nur Teilnehmerland bei der Fußball-EM, sondern auch ein hochfrequentiertes Transitland für Besucherströme. "Das Thema Grenzkontrollen beschäftigt uns, da mit Fanreisen zu rechnen ist und wir als Polizei auch dabei die Aufgabe haben, für Sicherheit zu sorgen", sagte Innenminister Gerhard Karner. Beinahe alle Nachbarländer Österreichs sind Endrundenteilnehmer.

Innenminister Gerhard Karner verabschiedete 43 Polizeibedienstete und 16 Diensthunde, die bei der Fußball-EM 2024 in Deutschland im Einsatz stehen.
Foto: ©  BMI/Jürgen Makowecz

Artikel Nr: 26941 vom Mittwoch, 5. Juni 2024, 11:33 Uhr
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