Innenministerium
Karner: Nächste Abschiebung eines verurteilten afghanischen Straftäters in sein Heimatland
Die Verurteilung des Straftäters erfolgte wegen Suchtgiftdelikten. Weitere Abschiebungen von verurteilten Straftätern sind in Vorbereitung.
Am 9. November 2025 wurde erneut ein verurteilter afghanischer Straftäter in sein Heimatland abgeschoben. Es handelt sich um einen 1992 geborenen Mann, der im März dieses Jahres wegen Suchtgiftdelikten strafgerichtlich verurteilt worden war. Der Mann hatte in Wien versucht, Suchtmittel zu verkaufen – bot diese jedoch einem Zivilermittler an. Der verurteilte Straftäter wurde nun via Istanbul nach Kabul gebracht. Die Rückführung erfolgte im Beisein österreichischer Polizistinnen und Polizisten.
"Es geht weiter", sagt Innenminister Gerhard Karner. "Wir haben Abschiebungen von verurteilten Straftätern nach Afghanistan angekündigt – und nun wurde die nächste Abschiebung umgesetzt. Weitere derartige Maßnahmen nach Afghanistan, aber auch nach Syrien, sind in Vorbereitung."
Abschiebungen nach Afghanistan werden intensiv vorbereitet
Bereits zu Beginn des Jahres reisten Vertreter des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) nach Afghanistan, um mit den dortigen Behörden Gespräche auf operativ-technischer Ebene zu führen. Im September dieses Jahres hielten sich Vertreter der afghanischen Verwaltung in Wien auf. Dabei fanden Identifizierungstermine statt, um die Durchführung weiterer Rückführungen zu ermöglichen. Weitere Abschiebungen von verurteilten Straftätern befinden sich in Vorbereitung.