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Enforce-Tac 2026

Vernetzte Sicherheit

Angesichts der weltpolitischen Lage stand die Enforce-Tac 2026 im Zeichen eines Leitgedankens: Sicherheit ist nur in Zusammenarbeit zwischen Behörden, Militär und Industrie zu gewährleisten.

Enforce-Tac 2026 in Nürnberg: System zur Drohnenerkennung; Roboter zum Detektieren von Sprengkörpern
Enforce-Tac 2026 in Nürnberg: System zur Drohnenerkennung; Roboter zum Detektieren von Sprengkörpern
© Kurt Hickisch

Unter dem Motto „Connecting minds, protecting Europe“ fand vom 23. bis 25. Februar 2026 im Messezentrum Nürnberg die Enforce-Tac statt – eine der international führenden Fachmessen für innere und äußere Sicherheit. In den Eröffnungsreden wurde deutlich, wie sehr sich das Verständnis von Sicherheit verändert hat. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König betonte, dass Sicherheit „ethische und demokratische Leitplanken“ brauche. Nürnberg habe sich aus seiner Geschichte heraus zur Stadt der Menschenrechte entwickelt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verwies auf die zunehmende Verschmelzung von innerer und äußerer Sicherheit. Für Analysen – etwa bei Cyber-Angriffen – bleibe oft keine Zeit mehr. Stattdessen brauche es ein neues, vernetztes Denken sowie eine engere Zusammenarbeit aller Sicherheitsakteure. Auch Beschaffungsprozesse und Infrastrukturprojekte müssten beschleunigt werden.
Industrievertreterin Susanne Wiegand hob die Realität hybrider Bedrohungen hervor. Ziel solcher Angriffe sei es, Gesellschaften gezielt zu destabilisieren. Europa müsse daher seine strategische Stärke zurückgewinnen, industrielle Resilienz aufbauen und Lieferketten absichern. Sebastian Hartmann, Staatssekretär im Verteidigungsministerium, erinnerte an den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine. Sicherheit sei die Voraussetzung von Freiheit – und diese müsse von Menschen getragen werden, die bereit seien, sie zu verteidigen. Auch Hans Christoph Atzpodien, Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV), betonte die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Resilienz.

Plattform für Austausch und Praxis.

Präsentation eines Minenräumfahrzeugs
Präsentation eines Minenräumfahrzeugs
© Kurt Hickis

Parallel zur Messe etablierte sich die Enforce-Tac-Conference als neue Dialogplattform zwischen Industrie, Militär, Behörden und Forschung. In 17 Fachvorträgen analysierten Experten Entwicklungen – etwa den zunehmenden Einfluss von Drohnen und elektronischer Kampfführung auf das Gefechtsfeld. Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer berichtete über Änderungen auf dem Gefechtsfeld durch den Einsatz von mit Kameratechnik ferngesteuerten Drohnen (FPV) und Electronic Warfare. Mehr als 220 Teilnehmer aus 16 Ländern waren vertreten.
Zeitgleich fand die Europäische Polizeitrainerkonferenz (EPTK) statt, die Theorie und Praxis miteinander verband: Fachvorträge am ersten Tag wurden durch Übungen am zweiten Tag ergänzt.
Ein Publikumsmagnet war das Enforce-Tac-Village. In einem Straßenszenario demonstrierten Spezialkräfte von Polizei und Militär unterschiedliche Lagen – von Anti-Terror-Operationen bis zur Festnahme von Zielpersonen. Die Szenarien wurden kommentiert und boten einen Einblick in moderne Einsatzrealität. Ergänzt wurde das Programm durch Fachvorträge sowie durch Präsentationen von Start-ups. Digitale Services wie eine App zur Echtzeit-Transkription fremd­sprachiger Vorträge unterstrichen den internationalen Charakter der Messe.

Trends und Innovationen.

XR-basierter Schießstand
XR-basierter Schießstand
© Kurt Hickisch

Das Ausstellungsspektrum spiegelte die aktuellen Schwerpunkte der Sicherheitsbranche wider. Neben militärischen Großfahrzeugen lag ein deutlicher Fokus auf Drohnentechnologie – sowohl im Bereich Einsatzsysteme als auch bei Detektion und Abwehr. Ebenso vertreten waren Lösungen zur Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung. Ein deutscher Hersteller präsentierte ein mobiles, beschusssicheres Wächterhaus der Schutzklasse VPAM VR9. Die acht Tonnen schwere Einheit lässt sich flexibel positionieren, bietet Rundumsicht durch Spezialverglasung und verfügt über ein integriertes Luftfiltersystem zum Schutz vor Reizgasen. Im Bereich persönlicher Schutzausrüstung reichte das Angebot von ballistischer Schutzbekleidung über ebensolche Schilde bis hin zu Konzepten wie einem aufspannbaren Schutzschirm, der laut Hersteller selbst großkalibrigen Geschossen von Faustfeuerwaffen standhalten soll.
Einige Anbieter zeigten Spezialwerkzeuge für Rettungs- und Zugriffseinsätze, darunter Brechwerkzeuge, Ankerwurfgeräte und Bergungssysteme. Ein besonders praxisnahes Produkt kam aus dem Bereich Verkehrssicherheit: Vernetzte Warnleuchten, die in Spanien bereits Pflicht sind, senden im Pannenfall Standortdaten an die Behörden. Sie lassen sich gefahrlos aus dem Fahrzeuginneren auf dem Dach anbringen. Auch klassische Ausrüstung wurde weiterentwickelt: Der österreichische Hersteller Glock stellte eine neue Generation seiner Pistolen vor, mit ergonomischen Verbesserungen und optimierten Schnittstellen für Zieloptiken. Ergänzt wurde das Angebot durch Trainingslösungen wie XR-basierte Schießstände, alternative Einsatzmittel sowie Speziallösungen – etwa Brandschutzsysteme für Lithiumbatterien oder flexible Beleuchtungssysteme für mobile Einsätze.

Die Enforce-Tac hat sich aus einem geschlossenen Bereich der IWA-Outdoor-Classics zu einer eigenständigen Leitmesse entwickelt. Seit ihrer Ausgliederung 2012 wächst sie. Schirmherr der Enforce-Tac 2026 war der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, ideeller Träger der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV). Die Veranstaltung richtete sich ausschließlich an Fachpublikum: Zutritt erhielten nur Angehörige von Streitkräften sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, nach Identitätsprüfung. 26.000 Fachbesucher aus 100 Nationen und 1.400 Aussteller aus 45 Ländern nahmen teil. Aufgrund begleitender Proteste wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die nächste Enforce-Tac findet vom 2. bis 4. März 2027 erneut im Messezentrum Nürnberg statt.
enforcetac.com  

Kurt Hickisch


Öffentliche Sicherheit, Ausgabe 5-6/2026

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