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  3. Gemeinsam.Sicher im Handel

Gemeinsam.Sicher im Handel

Vernetzte Sicherheit im Handel

Seit März 2026 wird auf Screens in allen Billa- und Billa-Plus-Märkten österreichweit über sicheres Verhalten im Alltag informiert. Das Projekt, das 2024 als Pilot in Völkermarkt gestartet worden war, wird nun flächendeckend umgesetzt.

Die Polizei kooperiert mit Unternehmen wie Spar oder der Rewe-Group Österreich. Auf Informationsflächen in den Billa- Märkten erhalten Kundinnen und Kunden wertvolle Tipps zu Sicherheitsrisiken
Die Polizei kooperiert mit Unternehmen wie Spar oder der Rewe-Group Österreich. Auf Informationsflächen in den Billa- Märkten erhalten Kundinnen und Kunden wertvolle Tipps zu Sicherheitsrisiken
© Robert Harson; LPD NÖ / Lukas Topf

Die digitalen Infoscreens ermöglichen es, eine große Anzahl an Menschen direkt zu erreichen und das Sicherheitsbewusstsein nachhaltig zu stärken. Die Inhalte reichen von aktuellen Betrugsmaschen bis hin zu saisonalen Sicherheitshinweisen und bieten Kundinnen und Kunden praktische Unterstützung für den Alltag“, sagt Bundespolizeidirektor Michael Takács über diese moderne Form der Bürgerkommunikation.
Die Sicherheit im Handel ist ein wesentlicher Faktor für das Vertrauen von Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit der Initiative „Gemeinsam.Sicher mit unserer Polizei“ setzt die österreichische Bundespolizei auf eine enge Kooperation mit großen Handelsunternehmen. Ziel ist es, durch regelmäßigen Austausch, Schulungen und präventive Maßnahmen Kriminalität frühzeitig zu verhindern und das Sicherheitsgefühl zu erhöhen.
Mittlerweile bestehen Kooperationen mit Unternehmen wie Lidl, Hofer, Spar, Metro sowie der Rewe-Group Österreich. „Jede Partnerschaft ist individuell gestaltet, verfolgt jedoch ein gemeinsames Ziel: Sicherheit als geteilte Verantwortung zu verstehen und aktiv umzusetzen“, erklärt Stefanie Jäger vom Referat Community Policing „Gemeinsam.Sicher mit unserer Polizei“. Die Zusammenarbeit mit der Rewe-Group wurde 2025 mit dem zweiten Platz des KSÖ-Sicherheitspreises in der Kategorie „Gelebte Sicherheitspartnerschaft“ ausgezeichnet.

Information und Unterstützung.

Angestellte im Lebensmittelhandel sind im Arbeitsalltag immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert – von Ladendiebstahl bis hin zu Raub. „Oft reicht schon aggressives Verhalten von Kundinnen und Kunden, um Unsicherheit auszulösen“, erklärt Jäger. In solchen Fällen suchen die Unternehmen gezielt den Kontakt zur Polizei. Die Unterstützung erfolgt praxisnah: durch Informationsveranstaltungen oder „Sicherheitssprechstunden“ vor Ort. Dabei kommen Sicherheitsbeauftragte der Polizeiinspektionen oder Koordinatorinnen und Koordinatoren der Bezirks- und Stadtpolizeikommandos in die Märkte und sprechen mit Filialleitungen sowie Mitarbeitenden. Im Mittelpunkt stehen Fragen aus dem Alltag.
„Oft helfen schon einfache Hinweise – etwa, wann ein Alarm ausgelöst werden sollte, wann die Polizei zu verständigen ist oder wie man Kundinnen und Kunden korrekt anspricht, wenn man Einsicht in eine Tasche erbitten möchte“, sagt Jäger. Die Treffen finden regelmäßig statt und schaffen klare Strukturen: Die Betriebe wissen, an wen sie sich im Bedarfsfall wenden können. Ziel ist es, den Supermärkten klare und verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei der Polizei zur Verfügung zu stellen.

Kontakt mit der Bevölkerung.

„Coffee with Cops“: Polizei im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern
„Coffee with Cops“: Polizei im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern
© LPD NÖ / Ludwig Topf

Die Kooperation bringt Vorteile für beide Seiten: Während Handelsunternehmen von einem gesteigerten Sicherheitsgefühl profitieren, nutzt die Polizei die Märkte als niederschwellige Plattform zur Kommunikation mit der Bevölkerung – etwa über das Format „Coffee with Cops“. Dabei kommen Polizeibedienstete mit einer Kaffeemaschine in die Märkte und treten in ungezwungenen Gesprächen mit Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden in Kontakt.
Diese Begegnungen erleichtern den Austausch von Informationen und fördern das Vertrauen. Dass solche Gespräche Wirkung zeigen, belegt ein Beispiel aus Wien: Hinweise aus einem „Coffee-with-Cops“-Treffen führten zur Aufdeckung einer illegalen Teigtascherlfabrik.
Die Abstimmung zwischen Unternehmenssicherheit und Polizei sorgt dafür, dass Informationen stets aktuell bleiben. Unternehmen profitieren zudem von klar definierten Ansprechpartnern. Bei komplexeren Problemstellungen kommen Sicherheitsforen zum Einsatz. Hier arbeiten verschiedene Akteure – etwa Polizei, Sozialarbeit, Unternehmen und Behörden – gemeinsam an nachhaltigen Lösungen.
Ein Beispiel aus Wien zeigt, wie durch koordinierte Maßnahmen auf Herausforderungen im Umfeld eines Bahnhofs reagiert wird – etwa durch verstärkte Sozialarbeit, bauliche Anpassungen und gezielte Sicherheitsmaßnahmen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Handel wird auch im Ausland aufmerksam verfolgt. Die Rewe-Group Deutschland prüft derzeit, ob Elemente des österreichischen Modells in deutschen Märkten umgesetzt werden könnten – insbesondere „Coffee with Cops“.

Gemeinsam.Sicher mit dem Handelsverband: Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will und Polizistinnen
Gemeinsam.Sicher mit dem Handelsverband: Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will und Polizistinnen
© Johanna Paar

Die Sicherheitsstudie 2025 des Handelsverbands, durchgeführt gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Bundeskriminalamt, zeigt die aktuellen Herausforderungen im niedergelassenen Handel: 86 Prozent der Händler berichten, Erfahrungen mit Kriminalität in ihren Geschäften gemacht zu haben, 42 Prozent der Betroffenen wurden mehrfach Opfer von Straftaten. Ladendiebstahl bleibt die häufigste Straftat im stationären Handel. Die jährlichen Schäden belaufen sich auf rund 500 Millionen Euro. Diese Verluste betreffen nicht nur Handelsketten, sondern insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die oft über geringere Ressourcen für Sicherheitsmaßnahmen verfügen. Neben Ladendiebstahl und internen Betrugsfällen stellen Falschgeld, Einbrüche und Vandalismus erhebliche Herausforderungen dar.
45 Prozent der Händler hatten bereits mit Falschgeld zu tun, während 42 Prozent Einbrüche in ihre Geschäftsräume verzeichneten. Auch organisierte Bettelei vor den Geschäften sowie Demonstrationen mit Straßensperren beeinträchtigen den Geschäftsbetrieb und führen zu Umsatzeinbußen und zusätzlichen Kosten.
75 Prozent der Händler wünschen sich laut der Sicherheitsstudie feste Ansprechpartner bei der Polizei, um im Ernstfall schnell und unkompliziert Hilfe zu erhalten. „Gemeinsam.Sicher“ kommt diesen Anforderungen nach: Die Unternehmen geben an, dass Initiativen wie „Coffee with Cops“ das Vertrauen zwischen Handel und Behörden stärken und eine Plattform für den Austausch über aktuelle Sicherheitsfragen bieten.

Maria Rennhofer-Elbe

Gemeinsam.Sicher in der Schule

Handlungsempfehlungen

Leitfaden „Sicherheit an Schulen“: Handlungsempfehlungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonal
Leitfaden „Sicherheit an Schulen“: Handlungsempfehlungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonal
© Karl Schober

Bundespolizeidirektor Michael Takács und Martin Netzer, Generalsekretär im Bildungsministerium, präsentierten am 9. März 2026 die neue Broschüre „Sicherheit an Schulen – Handlungsempfehlungen, Prävention und Notfallmanagement im Schulalltag“.
Die Broschüre wurde im Innen- und im Bildungsministerium erarbeitet und richtet sich an Lehrkräfte sowie Schulleitungen. Sie bietet einen Überblick über präventiven Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für den Schulalltag sowie für Krisensituationen.
Im Fokus stehen technische und organisatorische Sicherheitsvorkehrungen, wie etwa versperrbare Klassenräume, regelmäßige Überprüfungen von Schließsystemen und Alarmanlagen. Ein Anliegen ist auch das richtige Verhalten in Gefahrenlagen – von der Evakuierung über das Verbarrikadieren von Türen bis hin zum Absetzen eines Notrufs. Zudem werden Strategien zum Erkennen von Bedrohungen behandelt, darunter Warnsignale bei Gewaltandrohungen oder Radikalisierungstendenzen. Auch Beratungs- und Unterstützungsangebote sind enthalten sowie Tipps zum Umgang mit Bombendrohungen.
„Schulen sind nicht nur Orte des Lernens, sondern auch des Vertrauens und der Sicherheit“, sagte Bundespolizeidirektor Michael Takács. Die Broschüre solle Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, individuelle Sicherheitskonzepte zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Polizei weiter zu stärken. Sie wird von Gemeinsam.Sicher online zum Download bereitgestellt und dient als praxisnahe Handreichung für den Umgang mit sicherheitsrelevanten Herausforderungen im Schulumfeld.

Regelmäßiger Kontakt.

Die Broschüre ergänzt das Angebot von Gemeinsam.Sicher in der Schule: Die Sicherheitskoordinatoren der Bezirks- und Stadtpolizeikommanden sowie die Sicherheitsbeauftragen der Polizeiinspektionen stehen in regelmäßigem persönlichen Kontakt mit den Bildungseinrichtungen. Sie dienen als Single Point of Contact für polizeiliche Sicherheitsanliegen der Schulen und bieten Sicherheitssprechstunden für Schülerinnen und Schüler an.

www. gemeinsamsicher.at  


​Öffentliche Sicherheit, Ausgabe 5-6/2026

 Druckversion des Artikels (PDF, 428 kB)

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