Alpindienst
Alpintraining mit der albanischen Staatspolizei und Besuch der Führungskräfte beim EKO Cobra
Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 fand in Hintertux in Tirol das dritte gemeinsame Training mit einem ausgewählten Personenkreis der schnellen Interventionsgruppen der albanischen Polizei statt.
Neun angehende Trainer für den Bereich alpine Rettung reisten mit Unterstützung der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) Albanien nach Österreich und absolvierten mit drei Bergführern der österreichischen Alpinpolizei ein mehrtägiges Trainingsprogramm in den Zillertaler Alpen.
Grundwissen in Ausrüstung, Planung und Einsatzleitung wurden ebenso vermittelt wie einfache behelfsmäßige Rettungstechniken und die Errichtung von Standplätzen und Zugangsseilen für Rettungsaktionen. Am letzten Tag wurden Mannschaftsseilrollen und Flaschenzüge in Doppelseiltechnik trainiert. Anschließend fand ein Szenarientraining als Abschluss der praktischen Ausbildung statt.
Während sich die künftigen Alpin-Trainer im Zillertal aufhielten, besuchte eine albanische Delegation von polizeilichen Führungskräften, bestehend aus den Direktoren Dhimitraq Ziu und Hamdi Fjora, gemeinsam mit Tamara Kerbl, der Leiterin der Abteilung V/A/3 – EU- und internationale Angelegenheiten des Innenministeriums, dem österreichischen Verbindungsbeamten Andreas Nagy und der Vertreterin der OSZE, Mira Xhamallhati, das Einsatzkommando Cobra. Bei einem Treffen mit dem Direktor der Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra, Bernhard Treibenreif, wurde eine mögliche Zusammenarbeit für das Air-Marshal-Programm besprochen.
Bei einer Schlussfeier in der Bundespolizeidirektion in Wien überreichten Abteilungsleiterin Tamara Kerbl und der alpine Ausbildungsleiter Martin Loitlesberger den Teilnehmenden Dekrete. Der Dank gebührte auch dem albanischen Verbindungsbeamten in Österreich, Emiljano Resulaj, sowie Inspektor Qendrim Gashi, die die Ausbildung als Dolmetscher unterstützten.