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Gemeinsame Bemühungen mit Jordanien zur Rückkehr syrischer Flüchtlinge
Österreich war vergangene Woche das erste Land, das einen Straftäter nach Syrien abgeschoben hat.
Innenminister Gerhard Karner traf am 7. Juli 2025 in Wien seinen jordanischen Amtskollegen Mazin Abdellah Hilal Al Farrayeh zu einem bilateralen Arbeitstreffen. Im Zentrum des Gesprächs standen die aktuelle Lage in Syrien sowie die Rahmenbedingungen für die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland.
"Österreich war vergangene Woche das erste Land, das wieder eine Rückführung nach Syrien durchgeführt hat – und setzt damit ein klares internationales Signal: Rückführungen in sichere Gebiete müssen möglich sein, wenn sich die Lage vor Ort entsprechend verändert hat", betonte Innenminister Gerhard Karner im Zuge eines gemeinsamen Pressetermins. "Jordanien ist ein wichtiger Partner, wenn es um Fragen der Sicherheit und Stabilität in der Region geht und trägt seit Jahren eine enorme Last durch die Aufnahme hunderttausender syrischer Flüchtlinge", ergänzte Karner. "Der enge Austausch mit Jordanien ist entscheidend, um tragfähige Lösungen auf internationaler Ebene zu entwickeln."
Die Innenminister unterstrichen die Notwendigkeit international koordinierter Maßnahmen, um stabile und sichere Rückkehrperspektiven für Syrerinnen und Syrer zu schaffen. Die Gespräche umfassten auch Fragen der Grenzsicherung, der Terrorismusbekämpfung und der regionalen Zusammenarbeit.
Der österreichische Innenminister würdigte die Rolle Jordaniens als Stabilitätsanker im Nahen Osten und sicherte weiterhin österreichische Unterstützung im Rahmen bestehender Partnerschaften zu.