Bundespolizei
Bundespolizeidirektor Takács besuchte Dienststellen im Burgenland
Bundespolizeidirektor Michael Takács besuchte am 13. August 2026 gemeinsam mit der Führung der Landespolizeidirektion Burgenland mehrere Dienststellen in Eisenstadt und St. Margarethen. Im Mittelpunkt der Besuche standen aktuelle Themen der Polizeiarbeit und der persönliche Austausch mit den Bediensteten vor Ort.
Gemeinsam mit den Landespolizeidirektor-Stellvertretern Manfred Schreiner und Christian Wukitsch informierte sich Bundespolizeidirektor Takács zunächst im Stadtpolizeikommando Eisenstadt über den Dienstbetrieb und aktuelle Herausforderungen. Dabei wurde unter anderem über das Dienstzeitmanagement gesprochen. Die Kolleginnen und Kollegen schilderten ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis und brachten Anregungen ein, wobei unterschiedliche Sichtweisen diskutiert wurden. Themen waren auch bundesländerübergreifende Einsätze und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Bundespolizei. Dabei wurde insbesondere auf die aktuellen Schwerpunktmaßnahmen gegen Jugendkriminalität in Wien eingegangen, bei denen auch Bedienstete aus anderen Bundesländern eingesetzt werden. Der Austausch zeigte, wie wichtig es ist, polizeiliche Kräfte dort einsetzen zu können, wo sie aufgrund der jeweiligen Lage benötigt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt war "GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei". Eisenstadt war bereits 2016 einer der Pilotbezirke und sammelte damit von Beginn an Erfahrungen in diesem Bereich. Zehn Jahre später ist GEMEINSAM.SICHER fixer Bestandteil moderner Polizeiarbeit. Der direkte Kontakt mit der Bevölkerung sowie die Zusammenarbeit mit Gemeinden und Sicherheitspartnern spielen dabei weiterhin eine wesentliche Rolle.
Im Anschluss besuchte Takács das Cybercrime-Training-Center in Eisenstadt, wo er sich über die Ausbildungsmöglichkeiten und die Schwerpunkte im Bereich Cybercrime informierte.
Den Abschluss des Dienststellenbesuchs bildete die Polizeiinspektion St. Margarethen. Auch dort nahm sich der Bundespolizeidirektor Zeit für Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen und ließ sich aus erster Hand über den Arbeitsalltag im Streifendienst, aktuelle Herausforderungen und Erfahrungen aus der Praxis berichten. Dabei wurden Anliegen und Verbesserungen angesprochen und diskutiert.
"Mein Anspruch ist, nahe bei den Kolleginnen und Kollegen zu sein, Probleme aufzugreifen und Lösungen auch tatsächlich umzusetzen. Dafür braucht es den direkten und offenen Austausch", betonte Takács. Die Rückmeldungen jener Bediensteten, die täglich im Einsatz stünden, seien eine wichtige Grundlage dafür, die Polizei laufend weiterzuentwickeln, ergänzte der Bundespolizeidirektor.