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Richtigstellung zu "Heute"-Berichterstattung
In der Berichterstattung der Tageszeitung "Heute" vom 12. September 2025 wurde eine sehr einseitige Sichtweise übernommen, die das Berufsbild der Exekutive unzutreffend darstellt. Im Folgenden wird dies präzisiert und ergänzt.
Zu den Zahlen: Im 1. Halbjahr 2025 wurden insgesamt 1.518 Exekutivbedienstete verletzt und keiner getötet, das ist korrekt. Wesentlich ist jedoch die Differenzierung: 739 Verletzungen erfolgten durch Fremdeinwirkung, 779 hingegen durch Unfälle oder ohne fremde Einwirkung.
Im Jahr 2024 wurden 2.581 Exekutivbedienstete verletzt. Davon waren 1.132 durch Fremdeinwirkung verursacht, 1.449 ohne Fremdeinwirkung. Der Hinweis auf "steigende Zahlen" ist zudem einzuordnen: Von 2023 auf 2024 ergab sich ein Anstieg um lediglich 41 Verletzte. Parallel dazu befindet sich die Exekutive aktuell auf einem historischen Personalhöchststand – so viele Polizistinnen und Polizisten wie noch nie zuvor stehen in Österreich im Dienst.
Zu den behaupteten Einsparungen: Die Dienstleistung "Polizei" bleibt für die Bevölkerung von allfälligen, temporären Sparmaßnahmen unberührt. Es gibt keine Einsparungen zu Lasten der Sicherheit oder des notwendigen Personals. Sicherheit hat weiterhin oberste Priorität. Jede freie Planstelle wird durch gezielte Aufnahme in den Bundesländern so rasch wie möglich nachbesetzt.