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Österreich beteiligt sich an großer europäischer Abschiebeaktion nach Nigeria und Ghana
Minuszuwanderung wird abgesichert – mehr Abschiebungen als neue Asylanträge.
In der Nacht auf den 27. August 2026 wurden im Rahmen einer gemeinsamen Charter-Operation 41 Personen ohne Bleiberecht nach Nigeria (Lagos) und Ghana (Accra) abgeschoben. Unter den Abgeschobenen befanden sich auch mehrere rechtskräftig verurteilte Straftäter.
Die Charter-Operation wurde von Deutschland organisiert. Neben Österreich beteiligten sich auch Luxemburg und Ungarn an der gemeinsamen Abschiebung.
"Die Minuszuwanderung wird durch eine konsequente Abschiebepolitik fortgeführt. Noch nie wurden so viele illegal Aufhältige und Straftäter durch die österreichischen Behörden außer Landes gebracht wie im ersten Halbjahr dieses Jahres. Diesen notwendigen Weg werden wir unbeirrt weitergehen", betonte Innenminister Gerhard Karner.
Drei Abschiebungen aus Österreich
Aus Österreich wurden drei Nigerianer ohne Bleiberecht im Rahmen der gemeinsamen Charter-Operation abgeschoben. Einer von ihnen war wegen eines Suchtmitteldelikts rechtskräftig strafrechtlich verurteilt worden. Deutschland schob 35 Personen ab – darunter 29 nach Nigeria, fünf nach Ghana und eine Person nach Gambia. Luxemburg schob zwei Nigerianer, Ungarn einen Nigerianer ab.
Die gemeinsame Charter-Operation ist Teil der verstärkten europäischen Zusammenarbeit bei Rückführungen von Personen, die kein Aufenthaltsrecht in den beteiligten Staaten haben.