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Innenminister Gerhard Karner zu Arbeitsgesprächen in Estland
Innenminister Gerhard Karner reiste am 1. September 2026 nach Estland, um sich mit seinem estnischen Amtskollegen Igor Taro über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen in Europa auszutauschen.
Im Fokus der Arbeitsgespräche standen der Schutz der EU-Außengrenzen, die Abwehr hybrider Bedrohungen und die Bekämpfung von Desinformation.
Ein weiterer zentraler Punkt des Besuchs war die gemeinsame Besichtigung der estnisch-russischen Grenze in Narva. Estland sichert eine rund 294 Kilometer lange EU-Außengrenze zu Russland, die zu einem Großteil durch Gewässer verläuft und mit moderner Überwachungstechnologie und physischen Barrieren ausgebaut wird.
Österreich und Estland treten auf europäischer Ebene intensiv für einen robusten Schutz der EU-Außengrenzen ein. Die Minister tauschten sich daher über wirksame Schutzmaßnahmen zur Verhinderung illegaler Migration und Schlepperkriminalität aus.
"Ein funktionierender und sicherer EU-Außengrenzschutz ist das Fundament im Kampf gegen illegale Migration. Estland setzt umfangreiche Maßnahmen an der östlichen Außengrenze und erfüllt damit den europäischen Asyl- und Migrationspakt mit Leben, auch um hybride Bedrohungen abzuwenden", sagte Innenminister Gerhard Karner.