Aktuelles
Verstärkung für Bereitschaftseinheit Wien
Mit 1. September 2026 wurden 48 Polizistinnen und Polizisten aus sechs Bundesländern auf Basis von Freiwilligenmeldungen temporär der Bereitschaftseinheit Wien zugeteilt.
Die "neuen" Kolleginnen und Kollegen wurden im Festsaal des Bundeskriminalamtes von Bundespolizeidirektor Michael Takács, Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan und dem Kommandanten der Bereitschaftseinheit Wien, Manfred Ihle, begrüßt.
"Bundesländerübergreifende Unterstützung ist eine Stärke unserer Bundespolizei. Entscheidend ist, unsere Kräfte dort einzusetzen, wo sie für die Sicherheit der Menschen gebraucht werden. Ich danke den 48 Kolleginnen und Kollegen für ihre Bereitschaft, Wien in den kommenden Monaten zu unterstützen", sagte Bundespolizeidirektor Michael Takács.
In einem dreitägigen Onboarding-Prozess werden die Bediensteten auf die Besonderheiten des Polizeidienstes in Wien vorbereitet. Dazu zählen unter anderem der Taser-Einsatz sowie die Besonderheiten von Waffen- und Alkoholverbotszonen. Die zusätzlichen Kräfte werden in die Bereitschaftseinheit Wien eingegliedert und bei Schwerpunktmaßnahmen eingesetzt. Die bundesländerübergreifende Unterstützung ist innerhalb der Bundespolizei seit Jahren gelebte Praxis.
Bereitschaftseinheit Wien
Die Bereitschaftseinheit Wien wurde 2012 eingerichtet und ist als stehende Einheit rund um die Uhr verfügbar. Derzeit umfasst sie rund 200 Exekutivbedienstete, die in acht Zügen beziehungsweise zwei Kompanien organisiert sind.
Zu ihren Aufgaben zählen insbesondere Schwerpunktaktionen, die verstärkte Präsenz an polizeilichen Hotspots sowie Einsätze im Sicherheits- und Ordnungsdienst. Bei akut auftretenden Einsatzlagen stellt die Bereitschaftseinheit zusätzliche Kräfte und unterstützt die Kolleginnen und Kollegen des Regeldienstes.