Die Polizei und die Österreichische Nationalbank beginnen eine Sicherheits-Partnerschaft gegen Finanz-Betrug
Die Abkürzung für die Österreichische Nationalbank ist OeNB.
Am 8. Juni hat Innenminister Gerhard Karner gemeinsam mit dem Direktor von der OeNB Josef Meichenitsch und dem Gouverneur von der OeNB Martin Kocher eine Sicherheits-Partnerschaft unterschrieben.
Gouverneur wird als „Guwernör“ ausgesprochen. Der Gouverneur ist der Chef von der Österreichischen Nationalbank.
Durch die Sicherheits-Partnerschaft können die Polizei und die OeNB gut gegen Finanz-Betrug zusammenarbeiten.
Man spricht von Finanz-Betrug, wenn kriminelle Personen andere Menschen um ihr Geld betrügen. Das kann zum Beispiel sein, wenn Kriminelle sagen, dass sie von einer Bank oder vom Finanzamt sind. Sie schicken Nachrichten an fremde Menschen, in denen sie die Menschen dazu auffordern, einen Link anzuklicken.
Durch diesen Link kommen sie auf eine gefälschte Internet-Seite, auf der sie ihre Daten eingeben sollen. Weil die Internet-Seite aber nicht echt ist, sondern Betrügerinnen und Betrügern gehört, werden die Daten gestohlen. Die Betrügerinnen und Betrüger können dann einfach an das Geld von ihren Opfern kommen. Das ist eine von vielen möglichen Arten von Finanz-Betrug.
Innenminister Gerhard Karner sagte, dass die Polizei in den letzten Jahren viele Maßnahmen gegen Straftaten im Internet unternommen hat. Die Zusammenarbeit von der Polizei mit der OeNB ist eine von diesen Maßnahmen. Denn die OeNB ist für die Polizei ein guter und starker Partner, der viel Wissen über sicheres Bezahlen hat.
Ziele von der Sicherheitspartnerschaft
Die Ziele von der Sicherheits-Partnerschaft sind, Bürgerinnen und Bürger in Österreich aufzuklären und ihnen beizubringen, wie sie sich gegen Betrug schützen können. Vor allem Schülerinnen und Schüler und Seniorinnen und Senioren sollen lernen, mit Betrug richtig umzugehen. Denn jüngere und ältere Menschen sind durch Betrug besonders gefährdet.
Der OeNB-Gouverneur Martin Kocher sagte, dass die Österreichische Nationalbank sich schon seit vielen Jahren für die Bildung zu den Themen Wirtschaft und Finanzen einsetzt.
Die OeNB möchte auch in Zukunft mehr für die Bildung zu den Themen Wirtschaft und Finanzen tun. Dafür ist die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium sehr wichtig.
Es muss jetzt mehr für die Bevölkerung gemacht werden. Die Menschen sollen Informationen zu dem Thema Betrug bekommen. Das ist wichtig, weil Betrugs-Arten schwieriger zu erkennen werden. Betrug kann Menschen in jedem Alter treffen. Deshalb möchte die OeNB die Menschen so früh, wie möglich über Betrug informieren und ihnen mehr über sicheres Bezahlen beibringen.
Der OeNB-Direktor Josef Meichenitsch sagte, dass die Österreichische Nationalbank sich freut, gemeinsam mit der Polizei einen Beitrag zu mehr Sicherheit zu leisten.
Betrügerinnen und Betrüger werden immer dreister und denken sich immer ausgefallenere Tricks aus, um an das Geld von ihren Opfern zu kommen. Jede und Jeder von uns kennt Whatsapp-Nachrichten mit verdächtigen Angeboten, um sein Geld anzulegen. Oder die gefälschten Anrufe vom Enkel, der Nichte oder dem Sohn, die angeblich ihr Handy verloren haben und ein bisschen Geld brauchen.
Um nicht auf solche Tricks hereinzufallen, brauchen die Menschen genug Wissen, um sich dagegen zu Schützen. Man sollte immer vorsichtig sein und alle verdächtigen Nachrichten genau hinterfragen, bevor man darauf antwortet.
Das Projekt "Generationen gemeinsam sicher"
Für Schulen und Wohn-Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren gibt es das Projekt „Generationen gemeinsam sicher“, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über das Thema Betrug lernen können. Bei diesem Projekt sollen Schülerinnen und Schüler Informationen über Finanz-Betrug und vor allem zu Betrug im Internet bekommen.
Danach gehen die Schülerinnen und Schüler in Wohn-Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren. Dort bringen Sie den Seniorinnen und Senioren in gemeinsamen Gesprächen die neuen Informationen bei, die sie während der Projekttage gelernt haben.
Die Ziele sind:
- Die Bevölkerung soll sicheren Zahlungsmöglichkeiten vertrauen
- Betrug soll verhindert werden.
Das Wissen über Geld und Finanzen in der Bevölkerung soll verbessert werden. Die Projekttage werden von „GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei“ vom Innenministerium und der OeNB veranstaltet.
Zusätzlich zum Projekt gibt es eine Phishing-Simulation, für die sich Projekt-Teilnehmerinnen und Projekt-Teilnehmer freiwillig anmelden können.
Phishing ist eine Art von Betrug, bei der Betrügerinnen und Betrüger ihren Opfern Links schicken, die auf gefälschte Internet-Seiten führen. Auf diesen Seiten werden die persönlichen Daten von den Opfern, wie Passwörter oder Bankdaten gestohlen.
Eine Simulation ist eine Übung. Hier wird ein Phishing-Versuch also nur vorgespielt. Bei dieser Übung wird beobachtet, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Phishing verhalten würden.
Sie finden mehr Informationen zum Projekt und zur Phishing-Simulation auf der Seite von der OeNB zu Finanzbildung
Artikel von Donnerstag, 4. Juni 2026, 15.00 Uhr
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