Internationale Zusammenarbeit
Übung zur Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
Eine österreichische Delegation nahm am 12. und 13. Jänner 2026 an der internationalen Übung "Exercice PENTA II" in Paris teil. Die Teilnehmenden trainierten Lagebildarbeit, Abstimmungsprozesse und den Informationsaustausch.
Delegationen aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz trafen am 12. und 13. Jänner 2026 zur internationalen Rahmenübung "Exercice PENTA II" in Paris zusammen. Ziel der Übung war die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Partnerstaaten.
Im Mittelpunkt stand ein realitätsnahes Szenario zur internationalen Schlepperei. Die Teilnehmenden trainierten insbesondere die Lagebildarbeit, den Informationsaustausch zwischen den nationalen Lagezentren sowie zeitkritische Abstimmungsprozesse. Die Übung diente dazu, bestehende Kommunikationswege und Schnittstellen zu evaluieren und weiter zu optimieren, um im Ernstfall ein rasches und koordiniertes Vorgehen sicherzustellen.
Bundespolizeidirektor Michael Takács betonte die Bedeutung solcher internationalen Übungsformate: "Grenzüberschreitende Kriminalität macht nicht an Staatsgrenzen halt. Gemeinsame Übungen wie ‚PENTA II‘ sind ein wesentlicher Bestandteil, um Abläufe zu testen, Schnittstellen zu schärfen und im Ernstfall schnell, koordiniert und effektiv handeln zu können."
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im PENTA-II-Format ein und tragen zur Stärkung der gemeinsamen Handlungsfähigkeit der beteiligten Staaten bei.