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Gefährder erkennen
Amok- oder Bombendrohungen lösen Angst und Panik aus. Doch nicht jede Drohung führt zu einer schweren Gewalttat. Das Team des Bedrohungsmanagements der Landespolizeidirektion Wien analysiert derartige Ankündigungen, erstellt Gefährdungsanalysen und erteilt Handlungsempfehlungen.
Das Magazin "Öffentliche Sicherheit" berichtet in der September-Oktober-Ausgabe über die Arbeit des Teams des Bedrohungsmanagements der Landespolizeidirektion Wien.
Michael Sonvilla und sein Team analysieren Drohungen, die sich gegen Menschen in Schulen, Universitäten, Gerichten, Krankenhäusern, Ämtern, Behörden und anderen Organisationen richten. "Unsere Aufgabe ist es, derartige Bedrohungslagen einzuschätzen, eine Gefahrenprognose zu erstellen und Handlungsempfehlungen zu erteilen", erklärt Sonvilla. Der Kärntner hat das Team des Bedrohungsmanagements aufgebaut. Es besteht aus fünf Polizisten und einer Psychologin und Kriminologin. Sie arbeiten im Wechseldienst und sind keine Ermittler.