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Wir vergessen nicht: Gedenken an die Opfer von Annaberg
Am 17. September 2013 verloren bei den tragischen Ereignissen von Annaberg drei Polizisten und ein Rettungssanitäter im Einsatz ihr Leben. Ihr Tod hat tiefe Spuren hinterlassen – bei ihren Familien, ihren Kolleginnen und Kollegen und weit darüber hinaus.
13 Jahre später gedachten Bundespolizeidirektor Michael Takács, die Polizeiseelsorge sowie Polizistinnen und Polizisten aus mehreren Organisationseinheiten der Verstorbenen. Die Gedenkminute war ein bewusstes Zeichen des Innehaltens, der Erinnerung und des Zusammenhalts.
Im Mittelpunkt stand eine entzündete Kerze. Ihr Licht steht für die Erinnerung an jene, die nicht mehr unter uns sind, und für eine Verbundenheit, die über Dienststellen, Funktionen und Generationen hinausreicht.
Nach der Schweigeminute erklang auf der Trompete "Der gute Kamerad" – im stillen Gedenken an die verstorbenen Polizisten und den Rettungssanitäter.
"Hinter jeder Uniform steht ein Mensch. Wenn Menschen im Einsatz ihr Leben verlieren, hinterlassen sie eine Lücke. Was bleibt, ist die gemeinsame Verantwortung, ihre Erinnerung weiterzutragen", betonte der Bundespolizeidirektor in seine Gedenkworten. "Unser Gedenken gilt den Verstorbenen, ihren Familien und Angehörigen sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die bis heute mit Annaberg verbunden sind. Wir erinnern uns. Wir stehen zusammen. Wir vergessen nicht."