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Spezialfahrzeug des Entschärfungsdienstes im Fokus
Am 9. März 2026 verschafften sich Bundespolizeidirektor Michael Takács, der Direktor der Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra, Bernhard Treibenreif, sowie Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan einen Einblick in ein Spezialkraftfahrzeug des Entschärfungsdienstes.
Beim Termin am 9. März 2026 nahmen zudem Exekutivbedienstete des Entschärfungsdienstes sowie der SKO Wien (sprengstoffsachkundige Organe) teil. Im Mittelpunkt stand ein speziell konzipiertes Einsatzfahrzeug für den sicheren Umgang mit explosiven Stoffen. Es verfügt unter anderem über ein Sprengunterdrückungssystem für den gesicherten Abtransport von Explosivstoffen, einen leistungsstarken Kran mit bis zu 16 Metern Auslage, ein Stromaggregat, eine Hebebühne sowie einen Bürocontainer, der als mobile Kommandozentrale genutzt werden kann. Das Fahrzeug wurde speziell für die Anforderungen des Entschärfungsdienstes entwickelt und ist in dieser Ausführung europaweit einzigartig.
Der Entschärfungsdienst ist österreichweit für die Feststellung und Entschärfung sprengstoffverdächtiger Gegenstände zuständig, etwa bei verdächtigen Briefen, Paketen oder selbstgebauten Spreng- und Brandvorrichtungen. Zudem zählen Präventionsmaßnahmen, Schulungen sowie die Sicherstellung und Vernichtung von Spreng- und Zündmitteln sowie illegaler Pyrotechnik zu seinen Aufgaben.
Seit 1. Juni 2013 ist der Entschärfungsdienst in die Direktion Spezialeinheiten bzw. das Einsatzkommando Cobra eingegliedert. Die Zentrale befindet sich in der Rossauer Kaserne in Wien, weitere Standorte bestehen in Graz und Hall in Tirol.