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Rettung von zwei Bergsteigern aus dem Bereich Gruberschartenbiwak (Glocknergruppe)
Am 15. März 2026 konnten zwei Bergsteiger aus dem Bereich des Gruberschartenbiwaks in der Glocknergruppe durch den Polizeihubschrauber gerettet werden. Starker Südföhn mit Windspitzen bis zu 110 km/h sowie schlechte Wetterbedingungen hatten zuvor eine Rettung über zwei Tage hinweg verhindert.
Zwei Bergsteiger stiegen am Freitag, 13. März 2026, von Fusch in Richtung Glocknergruppe auf und übernachteten im Gruberschartenbiwak auf etwa 3.100 Metern Seehöhe. Das Gruberschartenbiwak in der Scharte zwischen Großem Bärenkopf, Hoher Dock und Klockerin ist eine hochalpine Anlaufstelle für Notfälle.
Am Samstag erkundigten sie sich telefonisch bei der Bergrettung über den Notruf zu möglichen Abfahrtsmöglichkeiten. Aufgrund des starken Südföhns mit Windspitzen bis zu 110 km/h konnten sie jedoch nicht selbstständig absteigen. Ein Rettungsversuch durch den Polizeihubschrauber musste wegen der extremen Windverhältnisse zunächst abgebrochen werden. Zudem verschlechterte sich das Wetter durch eine aufziehende Kaltfront.
Am Sonntag, 15. März 2026, konnte die Crew der Flugpolizei nach einer kurzen Wetterverbesserung die beiden Bergsteiger schließlich auf einem Grat in etwa 3.250 Metern Seehöhe aufnehmen. Die beiden wurden unverletzt nach Fusch geflogen und der Alpinpolizei übergeben.