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Mehr als 22.300 Menschen seit Anschlag von Villach in Asylwerberunterkünften überprüft
Zwischen Mitte Februar 2025 und Anfang Februar 2026 überprüfte die Polizei mehr als 22.300 Menschen in Einrichtungen der Grundversorgung. In mehr als 30 Fällen wurde der Verfassungsschutz verständigt.
Der islamistische Terroranschlag vom Februar 2025 in Villach jährt sich in Kürze zum ersten Mal. In Reaktion auf diesen Anschlag wurden österreichweit Massenüberprüfungen in Asylwerberunterkünften durchgeführt.
Zwischen Mitte Februar 2025 und Anfang Februar 2026 überprüfte die Polizei mehr als 22.300 Menschen in Einrichtungen der Grundversorgung. Insgesamt wurden 380 Kontrollschwerpunkte gesetzt – das entspricht mehr als 30 Schwerpunktmaßnahmen pro Monat.
"Fremdenpolizeiliche Planquadrate und Kontrollen in Asylwerberunterkünften sind Teil einer konsequenten Sicherheitspolitik. Diese Maßnahmen sind zum Schutz der österreichischen Bevölkerung, aber auch jener, die sich an die Regeln halten", betonte Innenminister Gerhard Karner.
Kontrollen in Asylwerberunterkünften werden fortgesetzt
Ziel dieser Kontrollen war, Hinweise auf extremistische Einstellungen zu erkennen. In 31 Fällen stellten Polizistinnen und Polizisten entsprechende Wahrnehmungen fest, etwa durch angebrachte IS-Fahnen oder einschlägige Symbole. In diesen Fällen wurde der Verfassungsschutz verständigt. Die Kontrollen haben eine abschreckende und damit präventive Wirkung und werden weiterhin mit hoher Intensität fortgesetzt. In vielen Bundesländern haben sie zudem erstmals konkrete Anknüpfungspunkte für Sanktionen im Rahmen der Grundversorgung geliefert.
Derzeit befinden sich rund 9.700 Asylwerberinnen und Asylwerber in der Grundversorgung. Damit liegt diese Zahl auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2004.