Innenministerium

"Operation Aderlass": BMI prüft dienstrechtliche Schritte

Das Innenministerium prüft den Ausschluss der beiden Polizeisportler aus dem BMI-Spitzensportkader sowie die Beendigung der Dienstverhältnisse.

Im Rahmen der "Operation Aderlass", die vom Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit dem Zollfahndungsamt München, Außenstelle Lindau, durchgeführt wurde, sind heute zwei Polizeispitzensportler aus dem Langlaufsportkader festgenommen worden. Die beiden Spitzensportler absolvieren im Moment die polizeiliche Grundausbildung.

"Wir haben aufgrund der heute bekanntgewordenen Umstände – gemeinsam mit den Dienstbehörden der zuständigen Landespolizeidirektionen – eine sofortige Prüfung des Ausschlusses aus dem Kader der polizeilichen Spitzensportler sowie eine Prüfung der Beendigung der Dienstverhältnisse eingeleitet", sagte der Leiter der Präsidialsektion im Innenministerium, Karl Hutter.

Eine Entscheidung wird nach Vorliegen der Sachverhaltsdarstellungen der Staatsanwaltschaft erfolgen. "Für das BMI gilt jedenfalls das Null-Toleranz-Prinzip, wenn es um die Anwendung von unerlaubten Wirkstoffen und Methoden zu Dopingzwecken geht", sagte Hutter.

Das Innenministerium prüft den Ausschluss der beiden Polizeisportler aus dem BMI-Spitzensportkader.
Foto: ©  BMI/Alexander Tuma

Artikel Nr: 16760 vom Mittwoch, 27. Februar 2019, 15:47 Uhr
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