Internationale Zusammenarbeit

Innenminister Nehammer in Kontakt mit Ungarn über Lage an der Grenze

Nach den versuchten illegalen Grenzübertritten an der serbisch-ungarischen Grenze bedankte sich Innenminister Karl Nehammer am 7. Februar 2020 bei Ungarn für den Schutz der Außengrenze und die gute Abstimmung zwischen den Behörden. Eine Falschmeldung hatte am 6. Februar 2020 Hunderte Migrantinnen und Migranten an die ungarische Grenze gelockt.

"Wir wurden zeitnah informiert und stehen in engem Austausch mit den ungarischen Kollegen", sagte Innenminister Karl Nehammer am 7. Februar 2020 in Wien, nachdem eine Falschmeldung Hunderte Migrantinnen und Migranten am 6. Februar 2020 an die ungarische Grenze gelockt hatte. "Die ungarischen und serbischen Behörden schützen die Grenze konsequent und verhindern damit ein Weiterwinken nach Mitteleuropa. Das Ziel muss sein, illegale Migranten an den Außengrenzen zu stoppen und mehr Sicherheit in den Herkunftsländern zu schaffen, damit sich die Menschen erst gar nicht auf die gefährliche Reise begeben", sagte der Innenminister nach einem Telefonat mit seinem ungarischen Amtskollegen.

Bei einer Demonstration waren am 6. Februar 2020 rund 300 Migranten im Grenzraum versammelt. Anschließend versuchten kleine Gruppen, die Grenze zu überwinden. Das konnte durch das rasche und konsequente Vorgehen der ungarischen Behörden verhindert werden. "Der klare Kampf gegen illegale Migration und der Schutz der Grenzen haben für uns Priorität. Daher entsenden wir auch laufend österreichische Polizistinnen und Polizisten, die insbesondere an der Grenze Nordmazedoniens zu Griechenland im Kampf gegen Schlepperei im Einsatz sind", sagte Nehammer. Dennoch gelte es weiterhin, wachsam zu bleiben, aufgrund der angespannten Lage in Griechenland. "Wir beobachten die Lage in Griechenland sehr genau. Wichtig ist, dass es keinen Transport von den Inseln auf das Festland geben darf", betonte der Innenminister.

"Wir stehen in engem Austausch mit den ungarischen Kollegen", sagte Innenminister Karl Nehammer am 7. Februar 2020 in Wien.
Foto: ©  BKA/Andy Wenzel

Artikel Nr: 17670 vom Sonntag, 9. Februar 2020, 11:05 Uhr
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