Innenministerium
Innovation und Kreativität fördern
Das Innovationslabor der Gruppe I/B (Personal und Organisation) soll Kreativität fördern und neue Ideen für die Arbeitswelt im BMI generieren – ein Vorbild für eine zukunftsorientierte und partizipative Personal- und Organisationsentwicklung.
Innovationslabor: Gruppenleiter Wolfgang Taucher (li.) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gruppe I/B im BMI
© Gerd Pachauer
In der Erarbeitung der Arbeitsziele hat die für Personal und Organisation zuständige Gruppe I/B im Innenministerium ein Zukunftsbild entwickelt, das Innovation und Kreativität innerhalb des Bundesministeriums für Inneres (BMI) fördern soll.
Ein zentraler Bestandteil dieses Zukunftsbildes ist die Initiierung eines Innovationslabors, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe I/B ermöglicht, generationsübergreifend und hierarchieunabhängig Ideen für die Zukunft der Arbeitswelt im BMI zu entwickeln und umzusetzen. Ziel ist es, innovative Maßnahmen für den Arbeitsalltag zu erarbeiten, um das BMI als attraktiven und innovativen Arbeitgeber zu positionieren.
Workshops.
Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gruppe I/B – alle unter 30 Jahre – haben in sechs Workshops ihre Ideen zu Themen wie Modernisierung der Arbeitsbedingungen mittels Digitalisierung bis hin zur Attraktivierung des Arbeitsplatzes für künftige Generationen geteilt und gesammelt. Den Ideen waren keine Grenzen gesetzt.
„Das Innovationslabor im BMI zeigt, wie wichtig es ist, Raum für Kreativität und Austausch zu schaffen. Hier können Ideen Wirklichkeit werden und die Bediensteten haben die Möglichkeit die Zukunft der Arbeitswelt mitzugestalten. Wir sind bereit, neue Wege zu gehen, um uns als attraktiver Arbeitgeber für die nächste Generation zu positionieren“, erklärt der zuständige Gruppenleiter Wolfgang Taucher.
Die Vorschläge aus den Workshops wurden in einem „Spiegellabor“ von den Führungskräften der Gruppe I/B diskutiert. Dieser generationsübergreifende Austausch soll sicherstellen, dass Gestaltungswille, sowie das Wissen und die Erfahrung aller Generationen im BMI genutzt werden.
Auf Grundlage dieser Reflexion sollen nun einzelne Maßnahmen z. B. im Generationenmanagement und der Wissenssicherung umgesetzt werden. Darüber hinaus soll dieser Pilot auf andere Organisationseinheiten des Ressorts ausgeweitet werden. Ziel ist es, weitere Perspektiven einzubeziehen, den Austausch zwischen Organisationseinheiten zu fördern und gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu erarbeiten.
Sonja Jell-Nemati
Öffentliche Sicherheit, Ausgabe 7-8/2025
Druckversion des Artikels (pdf, 357 kB)