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  2. Ausgabe 5-6/2025
  3. Kriminalstatistik 2024

Kriminalstatistik

Rückgang der Internetkriminalität

Die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt für 2024 einen leichten Anstieg der Gesamtkriminalität, vor allem der Jugendkriminalität, aber einen deutlichen Rückgang bei der Internetkriminalität.

Cybercrime: Die Polizei verzeichnete einen Rückgang in der Anzahl der Fälle von Internetbetrug
Cybercrime: Die Polizei verzeichnete einen Rückgang in der Anzahl der Fälle von Internetbetrug
© stock.adobe.com

Die Zahl der Fälle von Internetkriminalität sank 2024 gegenüber 2023 um 5,4 Prozent auf 62.328 Straftaten. Beim Internetbetrug konnten durch Präventionsmaßnahmen, internationale Zusammenarbeit sowie mit Kooperationen mit Stakeholdern aus Wirtschaft und Privatsektor sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen verstärkt werden. Die Zahl der angezeigten Delikte sank von 34.069 im Jahr 2023 auf 31.768 2024 (-6,8 %).

Sextortion und Online-Kindesmissbrauch.

Mit 2.931 Straftaten wurde bei der Online-Erpressung mit sexuellen Inhalten (Sextortion) ein Rückgang von 24,7 Prozent verzeichnet. Auch bei der pornografischen Darstellung Minderjähriger ging die Zahl der Anzeigen zurück – von 2.245 Delikten 2023 auf 1.889 (-15,9 %). Dennoch bleibt dieser Deliktsbereich, nach dem US-amerikanischen National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC) relevant: Über das Jahr 2024 wurden 18.276 Verdachtsmeldungen an österreichische Behörden weitergeleitet – so viele wie noch nie. Durch diese Meldungen wurden österreichweit 396 Tatverdächtige ermittelt und acht Opfer identifiziert.

Gewaltdelikte.

Mit 86.205 Anzeigen stieg die Gewaltkriminalität um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurden 352-mal Schuss-, 2.596-mal Stich- und 593-mal Hiebwaffen verwendet, mitgeführt oder mit deren Einsatz gedroht. 2024 wurden 76 Morde angezeigt, darunter 36 Männer und 40 Frauen. In fast 80 Prozent der Fälle waren Täter und Opfer einander bekannt. Bei Gewalt in der Privatsphäre wurde ein Rückgang von 2,5 Prozent von 20.590 auf 20.080 Fälle vermerkt. Bei Raubdelikten kam es zu einem Anstieg von 10,9 Prozent auf 2.450 Straftaten. Die meisten Überfälle wurden im öffentlichen Raum, auf Straßen und Parkplätzen begangen.

Eigentumskriminalität nimmt weiter zu. 2024 stieg die Zahl der Eigentumsdelikte erneut an. 165.420 Anzeigen wurden erstattet, ein Plus von zwei Prozent. Während die Zahl der Einbrüche auf 64.122 Fälle stieg – ein Plus von 8,9 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor –, sank die Zahl der Wohnraumeinbrüche um 9,4 Prozent auf 6.930 Fälle. Der langfristige Trend der letzten zehn Jahre setzte sich mit einer Halbierung der Anzeigenzahl seit 2015 somit weiter fort (2015: 15.516). Zudem kristallisierte sich 2024 eine Veränderung im Kriminalitätsgeschehen heraus: Während bislang ein Anstieg der Einbruchszahlen in den Herbst- und Wintermonaten zu verzeichnen war, verteilen sich Wohnraumeinbrüche mittlerweile gleichmäßiger über das ganze Jahr. Im Gegensatz zu den Wohnraumeinbrüchen blieb die Lage bei Kfz-Diebstählen stabil: 2024 wurden 1.871 Fahrzeuge als gestohlen gemeldet und ist damit nahezu ident mit dem Jahr zuvor (2023: 1.876). Die Aufklärungsquote stieg um 14,2 Prozentpunkte auf 39,4 Prozent.

Die Wirtschaftskriminalität lag mit 103.500 Anzeigen auf Vorjahresniveau (2023: 103.330). Der Großteil der angezeigten Fälle entfiel wieder auf Betrugsdelikte (63.410) und bedeutet mit einem Minus von rund 1,3 Prozent den ersten Rückgang in den vergangenen zehn Jahren. Dies liegt sowohl an den Ermittlungs- und Fahndungserfolgen bei den Betrugsphänomenen Falscher Polizist, Tochter-Sohn-Trick und Phishing-Delikten sowie am Inkrafttreten der Anti-Spoofing-Verordnung im September 2024 und umfangreichen Präventions- und Informationsmaßnahmen, wie etwa die Kampagne „10 Tage gegen Phishing“. Anders jedoch beim Sozialleistungsbetrug: Hier setzt sich der Anstieg mit 9,2 Prozent auf 4.865 Fälle weiter fort. Die Taskforce Sozialleistungsbetrug (TF SOLBE) konnte seit ihrer Gründung im Jahr 2018 insgesamt 25.156 Tatverdächtige ausforschen und 23.653 Anzeigen erstatten, wobei ein Gesamtschaden von 135,7 Millionen Euro ermittelt wurde.

Schlepperkriminalität und Menschenhandel.

2024 wurden mit 1.571 Anzeigen 66,6 Prozent weniger Delikte wegen Schlepperei registriert als im Vorjahr (2023: 4.704). Einen Anstieg der der Zahl der Fälle verzeichnete die Polizei bei Menschenhandel und grenzüberschreitendem Prostitutionshandel: 2024 wurden von der Polizei 43 Anzeigen wegen Menschenhandel (Plus 16,2 Prozent) und 38 wegen grenzüberschreitendem Prostitutionshandel (Plus 26,7 Prozent) erstattet.

Straffällige Jugendliche: Ein signifikanter Anstieg konnte in der Altersgruppe von zehn bis 14 Jahren festgestellt werden
Straffällige Jugendliche: Ein signifikanter Anstieg konnte in der Altersgruppe von zehn bis 14 Jahren festgestellt werden
© stock.adobe.com

Jugendkriminalität.

2024 wurden 47.701 Delikte, bei denen die Tatverdächtigen unter 18 Jahre alt waren, angezeigt. Ein Anstieg wurde in der Altersgruppe von 10 bis 14 Jahren festgestellt: Wurden 2015 5.156 Tatverdächtige ausgeforscht, waren es 2024 12.049. Rund 48,2 Prozent der Tatverdächtigen waren nicht österreichische Staatsbürger. Ein ähnlich hoher Anstieg wurde in der Altersgruppe 14 bis 18 Jahre vermerkt. 24.247 Tatverdächtige wurden 2015 ermittelt, wohingegen die Zahl bis 2024 auf 34.806 anstieg. Rund 39,8 Prozent waren nicht österreichische Staatsangehörige.
Die Anzeigenzahlen in der Jugendkriminalität, insbesondere bei den 10- bis 14-Jährigen, werden durch Mehrfach- und Intensivtäter beeinflusst. So wurde eine 20-köpfige Jugendbande mit rund 1.200 Delikten in Verbindung gebracht. Ein großer Teil der meist strafunmündigen Jugendlichen war im vergangenen Jahr an zahlreichen Autoeinbrüchen beteiligt. Die Fahrzeuge wurden entweder unbefugt in Betrieb genommen oder Wertgegenstände daraus gestohlen, was sich in der Kriminalstatistik widerspiegelt: Während 2023 255 Fälle von Diebstahl durch Einbruch oder mit Waffen erfasst wurden, waren es 2024 1.890 Delikte. Durch Ermittlungen und Kontrollen der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendkriminalität (EJK) ist die Zahl der angezeigten Jugenddelikte gestiegen. Dies bedeutet, dass Fälle aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld der Kriminalstatistik gelangten.

Bilanz.

Insgesamt wurden im Berichtsjahr 534.193 Straftaten angezeigt, was einen leichten Anstieg von 1,2 Prozent gegenüber 2023 bedeutet. Gleichzeitig konnte aber die Aufklärungsquote angehoben werden: Mit 52,9 Prozent wurde zum achten Mal in Folge mehr als jede zweite Straftat aufgeklärt. 2024 wurden 335.911 Tatverdächtige ermittelt, rund 1,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Gestiegen ist auch die Zahl der fremden Tatverdächtigen: Waren es vor zehn Jahren noch 92.804, wurden 2024 bereits 157.058 Fremde ausgeforscht. Damit erhöht sich der Anteil Fremder an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen von 37 Prozent auf 46,8 Prozent. Die meisten Tatverdächtigen stammen aus Rumänien (18.925), gefolgt von Deutschland (13.631), Syrien (11.867), Serbien (11.688) und der Türkei (9.688).

Romana Tofan


​Öffentliche Sicherheit, Ausgabe 5-6/2025

 Druckversion des Artikels (pdf, 201 kB)

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