NS-Verbrechen
Ausbruch aus dem „Todesblock“
Vor 80 Jahren brachen fast 500 Gefangene aus dem „Todesblock“ des Konzentrationslagers Mauthausen aus. SS, Volkssturm, Hitlerjugend und Bewohner beteiligten sich an der Verfolgung und Ermordung der Geflüchteten. Nur wenige überlebten.
Konzentrationslager Mauthausen: heute Museum Mauthausen Memorial
© Werner Sabitzer
500 Schwerverbrecher sind aus dem KZ Lager Mauthausen ausgebrochen. Fluchtrichtung voraussichtlich Protektorat. Zu verständigen sind: Volkssturm, Militär, Ortskommandant. Es ist sofort verstärkte Kriegsfahndung einzusetzen.“ So lautete der Aufruf an die Sicherheitsdienststellen nach einer Massenflucht aus dem nationalsozialistischen Konzentrationslager Mauthausen.
Die „Schwerverbrecher“ waren Kriegsgefangene, überwiegend sowjetische Offiziere. Etwa 490 von ihnen brachen in der Nacht auf den 2. Februar 1945 aus dem todbringenden „Block 20“ des Lagers Mauthausen aus. Nahezu alle kamen in den folgenden Tagen um: Sie wurden erschossen, erstochen oder erschlagen; sie erfroren oder starben an Erschöpfung. Auch viele Bewohner des Mühlviertels beteiligten sich an der Jagd nach den Flüchtenden und deren Ermordung.
Kollektive Verzweiflungstat.
Die Baracke 20 („Todesblock“) nach dem Gefangenenausbruch am 2. Februar 1945
© Archiv Mauthausen Memorial
Der Ausbruch aus dem Block 20 war eine kollektive Verzweiflungstat: Die Einweisung in diesen Block bedeutete den raschen Tod. Entflohene inhaftierte russische Kommissare und Offiziere wurden nach der Aufgreifung entweder sofort getötet oder kamen in den Block 20. In einem Geheimerlass des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht vom 2. März 1944 hieß es unter anderem, dass „jeder wieder ergriffene flüchtige kriegsgefangene Offizier … mit Ausnahme britischer und amerikanischer Kriegsgefangener … nach seiner Wiederergreifung dem Chef der Sipo und des SD mit dem Kennwort ,Stufe III‘ zu übergeben“ sei. In der Anordnung heißt es weiter: „Da die Überstellung der Kriegsgefangenen an die Sicherheitspolizei und den SD nach außen unter keinen Umständen offiziell bekannt werden darf, dürfen andere Kriegsgefangene von der Wiederergreifung keinesfalls Kenntnis erhalten. Die Wiederergriffenen sind der Wehrmachtsauskunftsstelle als ,geflohen und nicht wiederergriffen‘ zu melden. Ihre Post ist entsprechend zu behandeln. Auf Anfragen von Vertretern der Schutzmacht, des Internationalen Roten Kreuzes und anderen Hilfsgesellschaften wird die gleiche Auskunft gegeben werden.“
„Stufe III“ bedeutete „Aktion K“ im KZ Mauthausen: „K“, die Abkürzung für „Kugel“, stand für systematische Tötung. Von Mai 1944 bis zum Ausbruch am 2. Februar 1945 wurden im Block 20 etwa 4.700 „K“-Häftlinge eingeliefert. Sie erhielten keine Häftlingsnummern, 4.400 von ihnen wurden erschossen, erschlagen oder starben an Hunger und Entkräftung. Der Leiter des Lagerarrestes, SS-Unterscharführer Josef Niedermayer, berichtete nach dem Krieg bei Einvernahmen durch amerikanische Besatzungssoldaten, dass die Häftlinge des Blocks 20 „befehlsmäßig“ so schlecht ernährt worden waren, „dass sie verhungern mussten“.
„Ein Mensch, der in den Block 20 kam, zählte nicht mehr als Mensch“, schilderte Michail Rybčinski, einer der wenigen Überlebenden des Ausbruchs: „Um fünf Uhr wurden wir bei jedem Wetter ins Freie gejagt und mussten draußen den ganzen Tag stehen, bis der SS-Mann zur Kontrolle kam. Dann wurden wir wieder misshandelt, geschlagen und gejagt. Bei Regenwetter mussten wir uns auf den nassen, schmutzigen Boden legen und einen Teppich bilden, damit sich der SS-Mann seine Stiefel nicht beschmutzte. Dann wurden wir gezählt. Das Essen wurde im Freien verteilt. Wir erhielten nur Löffel; Teller gabs keine. Es wurde uns befohlen, höchstens fünf Löffel zu essen. Wer einen Löffel mehr aß, wurde erschlagen. In den Baracken waren keine Tische und Betten. Wir schliefen aneinandergepresst auf dem Boden. Wer keinen Platz fand, musste sich auf einen anderen drauflegen.“
Geringe Überlebenschance.
KZ Mauthausen: über 100.000 Gefangene wurden ermordet oder kamen auf andere Weise ums Leben
© Archiv Mauthausen Memorial
In seinem Buch über die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen beschrieb Hans Maršálek die Leiden der Gefangenen im Block 20: „Sie erhielten unregelmäßig Kleinstrationen von Lebensmitteln und schliefen auf Holzböden … Eine ärztliche Versorgung gab es nicht: Offiziell sollten diese Häftlinge erschossen werden, sie wurden zu Tode misshandelt oder man ließ sie verhungern… Die Lebensdauer eines Häftlings betrug hier nur wenige Wochen… In den Wintermonaten 1944/45 starben täglich 20 bis 30 und mehr Häftlinge.“
Die Baracke 20 war seit dem Frühjahr 1944 mit einer etwa zweieinhalb Meter hohen Steinmauer samt starkstromführendem Stacheldraht vom übrigen Lager abgeschirmt. Außerhalb der Mauer befanden sich zwei Wachtürme mit Scheinwerferanlagen. SS-Posten sicherten mit Maschinengewehren diesen Teil des Lagers. Aufsicht über den Todesblock hatte der Leiter des Lagerarrests, SS-Mann Josef Niedermayer. Die abgemagerten Häftlinge mussten sich in der Früh in Gruppen zu je 100 Mann vor der Baracke aufstellen und oft stundenlang auf das Erscheinen Niedermayers warten.
Peter Kammerstätter berichtet in seiner Dokumentation über den Ausbruch, dass sich die Häftlinge zum Appell auf den Boden werfen mussten: „Dann erfolgten Leibesübungen: Gänsemarsch, Kriechen, Robben, Springen, Laufen usw. Nachher mussten die Häftlinge bei jedem Wetter am Hofe stehen bleiben… Erst abends, nach dem Appell durften die Häftlinge die Baracke wieder betreten.“
„Letzter Kampf“.
Im Jänner 1945 kamen 17 sowjetische Offiziere in den Block 20. Sie erkannten, dass ihre einzige Chance, dem sicheren Tod zu entgehen, eine Flucht aus dem Lager war. Die Offiziere wussten, dass die Rote Armee bereits die Befreiung Budapests vorbereitete, die Alliierten die deutsche Grenze überschritten hatten, und dass sich das Protektorat Böhmen und Mähren nicht sehr weit weg vom Lager befand. So fassten die russischen Offiziere den Plan, in der Nacht vom 28. auf den 29. Jänner 1945 auszubrechen. Für die Überwältigung der SS-Männer auf den Wachtürmen hatten die Männer Steine, Kohlenstücke, Holzschuhe und andere Wurfgeschosse sowie Feuerlöscher vorbereitet. Allerdings schöpfte die Wachmannschaft Verdacht – möglicherweise war der Fluchtplan verraten worden. In der Nacht auf den 27. Jänner wurden 25 Blockinsassen, die sich in einem noch guten körperlichen Zustand befanden, von der SS aus der Baracke geholt und erschossen. Unter den Hingerichteten befanden sich Organisatoren des geplanten Ausbruchs. Die Flucht wurde daraufhin auf den 2. Februar, ein Uhr früh, verschoben. In den letzten Minuten vor dem Ausbruch hätte ein russischer General eine Ansprache gehalten, berichtete einer der wenigen Überlebenden der Flucht: „Im letzten Kampf werden viele von uns oder alle fallen.“
Verzweiflungstat nach Mitternacht.
Nach Ausbruch im Schnee erfroren
© Archiv Mauthausen Memorial
Von Anfang an dürfte klar gewesen sein, dass nur wenige durchkommen würden. Etwa 570 Häftlinge befanden sich im Block 20. Rund 75 Kranke, denen die Kraft zum Aufstehen fehlte, blieben im Block. Ihre Kleider gaben sie den Ausbruchswilligen. Nach Mitternacht begann die Verzweiflungstat: Der Blockälteste und seine Stubenbediensteten wurden erdrosselt; es formierten sich drei Kampftrupps: „Die erste Gruppe hatte die Aufgabe, die Wachmannschaft auf den drei Wachtürmen zu überwältigen“, berichtete Michail Rybčinski. „Die zweite Gruppe musste mit feuchten Bettdecken und ihren Körpern einen Kurzschluss verursachen. Das Licht im Lager ging aus. Wir stellten uns in Gruppen auf und bildeten Stufen und so gelangten wir über die Mauer.“ Nach Eroberung des östlichen Wachturms schalteten einige Flüchtende mit Maschinengewehrfeuer den SS-Posten auf dem benachbarten Wachturm aus.
Schon in den ersten Minuten wurden viele Flüchtende getötet, andere kamen außerhalb des Konzentrationslagers nur wenige Hundert Meter weit. Diese Häftlinge und die im Block Verbliebenen wurden noch in der Nacht von SS-Angehörigen umgebracht.
Eine Großfahndung wurde eingeleitet. An der Suchaktion nahmen fast alle Angehörigen des SS-Kommandantur-Stabs teil, Einheiten der Wehrmacht, SA-Abteilungen von Oberdonau, Mitglieder der NSDAP, Hitlerjugendgruppen und Bewohner des Mühlviertels. 150 Geflohene wurden allein in Schwertberg und Umgebung erschossen, erstochen oder erschlagen. Die Suche dauerte fast drei Wochen. Immer wieder durchstreiften SS-Leute mit Hunden die Gegend.
Widerstand bei Gendarmen.
Auch die umliegenden Exekutiv-Dienststellen wurden zur Fahndung aufgefordert. Doch viele Gendarmen weigerten sich, an der „Treibjagd“ nach den Geflüchteten teilzunehmen. So hätte Berichten zufolge der Postenkommandant von Mauthausen, Revierinspektor Fleischmann, die meisten seiner Gendarmen nach dem Ausbruch den Posten „bewachen“ lassen. Fleischmann selbst vermerkte in der Chronik des Gendarmeriepostens Mauthausen: „Der Posten erhielt vom Landesgendarmeriekommandanten um zwei Uhr früh den telefonischen Befehl, sofort alle Gendarmen zur Verfolgung der Flüchtlinge aufzubieten mit der Weisung, dass keiner der ergriffenen Häftlinge lebend eingebracht werden dürfe … Die Gendarmen des Postens Mauthausen verhielten sich bei dieser Aktion sehr reserviert und wurde von diesen auch kein einziger der Ausgebrochenen ergriffen.“ Als Volkssturm-Angehörige einen sowjetischen Oberleutnant entdeckten und der Gendarmerie übergaben, verständigte Fleischmann das Lagerkommando. Er erhielt zur Antwort, ob er nicht wisse, dass keiner der Ausgebrochenen „lebend eingebracht“ werden dürfe. Fleischmann weigerte sich, den Gefangenen zu erschießen.
In der Gendarmeriechronik des Postens vermerkte Fleischmann, dass es durch die ausgebrochenen KZ-Häftlinge gegenüber der Bevölkerung zu keinen Gewalttaten gekommen sei. „Sie waren lediglich darauf bedacht, Lebensmittel zum Stillen ihres Hungers und Zivilkleidung zum leichteren Fortkommen zu erlangen.“
„Dieser Tag und die folgenden Tage haben über die Bevölkerung von Schwertberg unendliche Schuld und … unendliches Leid gebracht“, steht in der nach Kriegsende vom Postenkommandanten Johann Kohut verfassten Chronik des Gendarmeriepostens Schwertberg über die Ereignisse nach dem Ausbruch. Vom Konzentrationslager Mauthausen habe man Salven aus Maschinengewehren gehört, dazwischen Kommandorufe, Brüllen und Hundegebell, schrieb Kohut. Der Bürgermeister habe den Gendarmerieposten Schwertberg vom Ausbruch verständigt. Daraufhin hätten sich die beiden Gendarmen des Postens in den Außendienst begeben und blutige Spuren im Schnee gefunden. Kohut schilderte: „Wahrscheinlich hatte der Harsch die bloßen Füße blutig gemacht. Man konnte an einzelnen Spuren erkennen, dass Fetzen mit Schnüren um die Füße gewickelt waren. Wir machten mit unseren Stiefeln diese Spuren unsichtbar, um die Verfolger abzuhalten und ein Blutbad der SS zu verhindern.“ Den Gendarmen wäre eine Schützenkette der SS mit Hunden begegnet. Kohut vermerkt darüber in der Chronik: „Es ging sehr wüst zu. Geschossen wurde auf alles, was sich rührte… Beim sogenannten Armenhaus in Altaist lagen die Toten wie nach einer Schlacht. Ein Häufchen Flüchtender wurde dort überrascht und sofort umgelegt. Die SS gebärdete sich ganz tobsüchtig.“
„Alle sind sofort umzulegen.“
In den Morgenstunden wurden der Volkssturm, die Feuerwehr und die politischen Leiter alarmiert. „Alles wurde auf dem Marktplatz versammelt, wo folgender Befehl ausgegeben wurde: 500 Schwerverbrecher sind aus dem KZ-Lager Mauthausen ausgebrochen. Sie bilden eine große Gefahr für die Bewohner. Sie müssen sofort unschädlich gemacht werden. Niemand darf gefangen werden, alle sind sofort umzulegen. Alles fragte den ganzen Tag nach der Gendarmerie, von den vorgesetzten Dienststellen in Perg versuchte man, eine eigene Suchgruppe der Gendarmerie aufzustellen. Der Posten Schwertberg war unauffindbar – logisch, weil wir uns schon längst in Richtung Altaist begeben hatten und uns dort aufhielten“, ist in der Gendarmeriechronik vermerkt.
Die Leute seien „wie bei einer Treibjagd aufgestellt“ gewesen, schrieb Kohut. „Ein großes Morden begann, ein richtiges Blutbad. Der Schneematsch auf der Straße färbte sich mit Blut der Erschossenen. Überall, wie und wo man sie antraf … wenn man sie nicht … beim nächsten Hauseck erledigte, erschoss man sie auf der Stelle …einigen spaltete man das Haupt mit einem Beil… Die Leichen blieben liegen, so wie sie fielen.“
Wenige Überlebende.
Angehörige der Familie Langthaler in Schwertberg mit den geretteten KZ-Ausbrechern Nikolaj Cemkalo und Michail Rybcinskij
© Familienarchiv Langthaler
Die Journalistin Ariadna Sergeevna Jurkova recherchierte gründlich hat über die Ereignisse im Block 20 des KZ Mauthausen und über das Schicksal der Überlebenden des Ausbruchs. Sie organisierte Treffen von Überlebenden und berichtete über ihre Erlebnisse – eine Aufgabe, die nicht einfach war. Denn russische Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft geraten waren, galten nach Kriegsende und selbst nach der Stalin-Ära als „Verräter“. Ariadna Jurkova, andere Journalisten und Schriftsteller engagierten sich für die gesellschaftliche Anerkennung der ehemaligen Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge in der Sowjetunion. Erst Ende Juni 1956 verabschiedete das Zentralkomitee der KPdSU und des Ministerrats eine Resolution, mit der die „groben Gesetzesverletzungen gegenüber ehemaligen Kriegsgefangenen und ihren Familienmitgliedern“ beseitigt wurde.
Wie viele der ausgebrochenen K-Häftlinge überlebt haben, lässt sich nicht genau bestimmen. Hans Maršálek erwähnte in seinem Buch, dass nach Angaben der SS alle Geflüchteten „bis auf 17 oder 19“ erwischt und umgebracht worden seien.
Dass einige Häftlinge das Massaker überlebten, war vor allem dem Mut weniger Menschen zu verdanken, die sich nicht an der „Hasenjagd“ beteiligten. Stattdessen riskierten sie selbst Freiheit und Leben, indem sie Flüchtende aufnahmen und sie vor der SS und anderen Nationalsozialisten versteckten. So gewährten die Familien Langthaler, Mascherbauer und Wittberger entflohenen KZ-Insassen bis Kriegsende Unterkunft und Verpflegung.
Matthias Kaltenbrunner berichtet in seiner herausragenden Dokumentation über den Ausbruch der K-Häftlinge von „mindestens elf“ Überlebenden. Er rekonstruierte die Biografien von acht Überlebenden. Mindestens zwei weitere, deren Namen nicht bekannt sind, überlebten bei der Familie Wittberger in Perg. Die Familie Mascherbauer in Schwertberg schützte neben zwei namentlich bekannten Geflüchteten einen dritten Mann, dessen Namen phonetisch als „Semen Scharkow“ überliefert ist. Sein Verbleib konnte nicht ermittelt werden.
Michail Rybčinskij und sein Freund Nikolaj Cemkalo versteckten sich in der zweiten Nacht nach dem Ausbruch im Heuschober eines Gehöfts im Dorf Winden bei Schwertberg. Rybčinskij, der etwas Deutsch sprach, klopfte an die Eingangstür des Bauernhauses. Maria Langthaler, eine tiefreligiöse Bäuerin, öffnete ihm. „Ich habe fünf Söhne im Krieg und will, dass sie wieder nach Hause kommen. Auch deine Mutter wird auf dich warten“, sagte sie zu dem Russen, der um Essen gebeten hatte. Die Familie Langthaler versteckte Rybčinskij und Cemkalo bis Kriegsende. Beide kehrten später in die Sowjetunion zurück.
Im Mai 1964 konnten sie nach Österreich reisen und sich persönlich bei der Familie Langthaler für die Rettung bedanken. Drei Jahre später, 1967, wurde das Ehepaar Langthaler in die Ukraine eingeladen. Rybčinskij und Cemkalo hielten den Kontakt zur Familie Langthaler aufrecht – bis zu Rybčinskijs Tod im Jahr 2008.
Maria Langthaler erwähnte später, dass sie bereits am Tag des Ausbruchs darüber nachgedacht hatte, Geflüchteten Unterschlupf zu gewähren, denn: „Der Herrgott ist für die ganze Welt, nicht nur für die Deutschen.“
Werner Sabitzer
Quellen/Literatur:
Falkner, Wilhelm: Die „Mühlviertler Hasenjagd“. Der Ausbruch russischer Kriegsgefangener aus dem KZ Mauthausen am 2. Februar 1945. Hausarbeit aus Österreichischer Geschichte für das Lehramt an höheren Schulen Österreichs. Universität Wien, o. J.
Gusenbauer, Ernst: „Was man erwischt, wird kalt erschossen“. Ried in der Riedmark und die Mühlviertler Hasenjagd am 2. Februar 1945. In: Oberösterreichische Heimatblätter, Jahrgang 46, Heft 2, Linz 1992, S. 263–267
Gruber, Andreas: Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen. Historische Materialien.
Holzinger, Gregor; Kranebitter, Andreas: Sowjetische Kriegsgefangene im KZ Mauthausen und die Ereignisse der „Mühlviertler Hasenjagd“. Perspektiven der Forschung, in: Bundesministerium für Inneres (Hg.), KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Mauthausen Memorial 2010. Wien 2011, S. 57-68
Kaltenbrunner, Matthias: Flucht aus dem Todesblock. Der Massenausbruch sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und die „Mühlviertler Hasenjagd“ – Hintergründe, Folgen, Aufarbeitung. Studien-Verlag, Innsbruck/Wien 2012
Kaltenbrunner, Matthias: „K-Häftlinge“ im KZ Mauthausen und die „Mühlviertler Hasenjagd“. Diplomarbeit, Universität Wien, 2011
Kammerstätter, Peter: Der Ausbruch der russischen Offiziere und Kommissare aus dem Block 20 des Konzentrationslagers Mauthausen am 2. Februar 1945 (Die Mühlviertler Hasenjagd). Materialsammlung. Aussagen von Menschen, die an der Verfolgung beteiligt waren oder zusehen mussten, und solchen, die Hilfe gaben. Typoskript, o. J.
Karny, Thomas: Die Hatz. Bilder zur „Mühlviertler Hasenjagd“. Edition Geschichte der Heimat. Verlag Franz Steinmaßl, Grünbach 1992
Kohl, Walter: Auch auf dich wartet eine Mutter. Die Familie Langthaler inmitten der „Mühlviertler Hasenjagd“. Edition Geschichte der Heimat. Verlag Franz Steinmaßl, Grünbach 2005
Maršálek, Hans: Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen. Dokumentation. Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen, Wien/ Linz 1995
Maurer, Andreas: Aktion-„K“ und „Mühlviertler Hasenjagd“ im Spannungsfeld des Konzentrationslagers Mauthausen. Diplomarbeit, Universität Wien, 1998
Öffentliche Sicherheit, Ausgabe 3-4/2025
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