Staatssekretariat

Staatssekretärin Edtstadler mit Zeitzeuge Feingold in Salzburger Schule

Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, besuchte am 9. März 2018 gemeinsam mit dem Zeitzeugen Marko Feingold das Privatgymnasium Borromäum in Salzburg.

Marko Feingold ist mit 104 Jahren der älteste Holocaust-Überlebende Österreichs. Er erzählte den rund 250 anwesenden Schülerinnen und Schülern über seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald und seine persönliche Wahrnehmung des Anschlusses am 12. März 1938.

"Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um Jugendliche für die dunkelsten Stunden in unserer Geschichte zu sensibilisieren. Wenn Geschichte von jemandem erzählt wird, der sie persönlich erlebt hat, wird sie viel greifbarer. Leider werden wir nicht mehr lange die Möglichkeit haben, mit Zeitzeugen zu sprechen", sagte Staatssekretärin Edtstadler. Das heutige Zeitzeugen-Gespräch sieht sie als Auftakt zu einem Projekt, das sie derzeit plant. Ziel ist es, Jugendliche verstärkt in Kontakt mit Zeitzeugen zu bringen.

Das Zeitzeugen-Gespräch wurde musikalisch umrahmt von einem Schülerchor des Privatgymnasiums. Im Rahmen seiner Erzählungen richtete Feingold einen flammenden Appell für die Demokratie an die Schülerinnen und Schüler: "Kinder, geht wählen!".

"Ich danke Marko Feingold, dass er seine Geschichte immer und immer wieder erzählt und damit Jugendliche tief berührt. Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sind die Grundwerte unserer Gesellschaft. Wir dürfen niemals vergessen", sagte Edtstadler im Anschluss an den gemeinsamen Schulbesuch.

Staatssekretärin Karoline Edtstadler und Zeitzeuge Marko Feingold mit Schülern des Privatgymnasiums Borromäum in Salzburg.
Foto: ©  Vogl-Perspektive.at
"Ich möchte das Gedenkjahr nutzen, um Jugendliche für die dunkelsten Stunden in unserer Geschichte zu sensibilisieren", sagte Staatssekretärin Karoline Edstadler.
Foto: ©  Vogl-Perspektive.at

Artikel Nr: 15669 vom Freitag, 9. März 2018, 09:45 Uhr
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