Katastrophenschutz

60 Organisationen bei Katastrophenschutz-Tagung

Neue Möglichkeiten der Bevölkerungswarnung, die Bewältigung von Stromausfällen, der Schutz von Kulturgütern und Informationsmanagement für Einsatzkräfte waren unter anderem Themen bei der Katastrophenschutz-Tagung vom 27. bis 29. September 2017 in der Steiermark.

Krisen- und Katastrophenmanager aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und kritischer Infrastruktur trafen einander vom 27. bis 29. September 2017 in Bad Waltersdorf in der Steiermark, um über aktuelle Aufgaben in der Katastrophenhilfe zu diskutieren. Insgesamt nahmen Vertreterinnen und Vertreter von 60 Organisationen teil. Organisiert wurde die Tagung von der Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) im Bundesministerium für Inneres und dem Land Steiermark.

"Die Bewältigung von Krisen und Katastrophen durch die zuständigen Behörden erfordert die Einbeziehung verschiedener Organisationen. Die SKKM-Familie der Ministerien, Länder und Einsatzorganisationen wurde erfolgreich um Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und kritischer Infrastruktur erweitert", sagte Mag. Johann Bezdeka, der Leiter der Gruppe II/B (Fremdenpolizei, Zivil- und Katastrophenschutzmanagement) im Bundesministerium für Inneres. Bei der Tagung wurden behördliche Herausforderungen analysiert, unter anderem neue Möglichkeiten der Bevölkerungswarnung, die Bewältigung von großflächigen Stromausfällen sowie internationale Herausforderungen der Katastrophenhilfe. Auch technische Vorhaben sowie die Aus- und Fortbildung im Katastrophenschutz insbesondere bei CBRN-Gefahren (chemische (C), biologische (B) sowie radiologische (R) und nukleare (N) Gefahren) waren Schwerpunkte der Tagung. Die Erkenntnisse des Zusammentreffens fließen unmittelbar in die täglichen Arbeitsprozesse ein.

Nationale und internationale Aspekte

Forschungsbetrieb, Notfallszenarien, Schutz von Kulturgütern, Informationsmanagement für Einsatzkräfte wurden unter anderem von den Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und kritischer Infrastruktur behandelt. Der stellvertretende Generaldirektor für Katastrophenschutz und Katastrophenhilfe der Republik Slowenien Branko Dervodel stellte das Katastrophenschutzmanagement in Slowenien mit nationalen und internationalen Aspekten vor.

Dr.in Michaela Kardeis, Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit, informierte sich über aktuelle Themen im SKKM. Schutz und Prävention, Verständnis der Bevölkerung, Vertrauen in die Tätigkeit, Geduld und vor allem verstärkte Kommunikation sind Grundlagen eines gemeinsamen sicheren Österreichs - Themen, wie Kardeis betonte.

"Der Erfolg dieser Tagung und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestärken und motivieren uns, die Begegnung von Sicherheits-, Krisen- und Katastrophenmanagern von Ministerien, Ländern, Einsatzorganisationen, kritischer Infrastruktur und Wissenschaft als Erweiterung der "SKKM-Familie" auch weiterhin in diesem Format durchzuführen – und darauf freuen wir uns", sagte Mag. Robert Stocker, Leiter der Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) im Innenministerium.

Generaldirektorin Michaela Kardeis mit Vertretern des Innenministeriums und des Landes Steiermark.
©  LPD Stmk/Theodor Lauko
Abteilungsleiter Robert Stocker, Helmut Kreuzwirth (Land Steiermark), Generaldirektor Branko Dervodel und Gruppenleiter Johann Bezdeka.
©  LPD Stmk/Klaus Wurzinger

Artikel Nr: 15165 vom Dienstag, 03. Oktober 2017, 13:43 Uhr
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