Polizei

Hochprofessionelle Polizeiarbeit

An Tagen wie diesen werde für die Österreicherinnen und Österreicher sichtbar, was sie an ihrer Polizei haben, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka nach dem Einsatz der Polizei rund um die OSZE-Konferenz am 7. und 8. Dezember 2017 in Wien.

73 Länder waren bei der OSZE-Konferenz am 7. und 8. Dezember 2017 in der Wiener Hofburg vertreten, davon 41durch ihre Außenminister. Unter ihnen befanden sich der amerikanische Außenminister Rex Tillerson und der russische Außenminister Sergej Lawrow.
"Für die Polizei in Wien hat das die höchste Sicherheitsstufe bedeutet", sagt Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka. Insgesamt waren am 7. Dezember 2017 2.000 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz und am 8. Dezember 2017 waren es 600. Die Landespolizeidirektion (LPD) Wien wurde unterstützt von Kräften aller Landespolizeidirektionen.
Unter dem Vorsitz des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz wurden in der Konferenz wichtige Weichen für die Zusammenarbeit für die Sicherheit in der Welt gestellt. Es war eine der größten internationalen Veranstaltungen des Jahres in Österreich.

Spezielle und alltägliche Herausforderungen

Solche Veranstaltungen sind für jede Polizei eine Herausforderung. Hinzu kamen für die Polizei in Wien "Alltagsherausforderungen", etwa ein Mord auf offener Straße im 10. Bezirk, ein Wohnungsbrand im 5. Bezirk, bei dem eine Frau starb, oder ein Mann, der in der U-Bahn-Station Karlsplatz mit einer Gaspistole hantierte; und es gab andere Großveranstaltungen: Das Fußballspiel Austria Wien gegen AEK Athen mit über 20.000 Zuschauern, davon 1.700 aus Griechenland mit einigen "Risikofans". Es gab ein Eishockeyspiel ordnungspolizeilich zu betreuen: das Spiel der Vienna Capitals gegen KHL Medvescak Zagreb; unddas Metal-Konzert der "Five-Finger-Death-Punch " fand in der Wiener Stadthalle statt; plus einige kleinere Demonstrationen und Kundgebungen am 6., 7. und 8. Dezember 2017.
"An Tagen mit derartigen Sicherheitsherausforderungen wird den Menschen in Österreich vor Augen geführt, wie sehr sie sich auf ihre Polizei verlassen können", sagte Innenminister Sobotka. Er bedankte sich bei den eingesetzten Kräften. "Es ist allein den Polizistinnen und Polizisten vor Ort und in den Führungsstäben zu verdanken, dass das OSZE-Treffen ohne sicherheitsrelevante Zwischenfälle abgehalten werden hat können, dass daneben die Sportveranstaltungen, das Konzert in der Stadthalle und auch die kleineren Veranstaltungen reibungslos über die Bühne gegangen sind und auch sonst der polizeiliche Alltag bewältigt worden ist", betonte der Minister. "Die Österreicherinnen und Österreicher haben eine hochprofessionelle Polizei."

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©  Gerd Pachauer

Artikel Nr: 15369 vom Samstag, 09. Dezember 2017, 15:54 Uhr
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