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Beziehungen mit Ungarn beim Krisen- und Katastrophenschutzmanagement ausgebaut

Am 6. April 2018 fand in Budapest ein bilaterales Meeting zwischen Österreich und Ungarn zum Themenbereich Krisen- und Katastrophenkoordination, Bevölkerungs- und Zivilschutzwesen statt.

Der österreichischen Delegation unter der Leitung des Innenministeriums, Abteilung II/13 (Krisen- und Katastrophenschutzmanagement), gehörten auch Vertreter des Amtes der Burgenländischen Landesregierung und der Landessicherheitszentrale Burgenland sowie des Landesfeuerwehrverbandes Burgenland an. Vonseiten Ungarns nahmen an dem Treffen leitende Funktionäre der Nationalen Generaldirektion für Katastrophenschutz in Ungarn und des Bildungszentrums für Katastrophenschutz teil.

Das Zusammentreffen bot die Gelegenheit der allgemeinen Betrachtung der bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn sowie der gemeinsamen europäischen Interessen im Rahmen des Katastrophenschutzes. Darüber hinaus wurden Vorschläge für eine verbesserte Kommunikation auf nationaler und regionaler Ebene im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Hilfs- und Rettungseinsätzen, insbesondere Feuerwehreinsätze, im grenznahen Bereich erörtert.

Dabei wurde auch das EU-Projekt "Neurisk" (länderübergreifende Alarmierungen bei Einsätzen im Grenzbereich) besprochen, an dem sich auch Österreich beteiligt. "Hilfeleistung kennt keine Grenzen, und gegenseitige Unterstützung ist nicht nur Selbstverständlichkeit, sondern wird von der Bevölkerung beiderseits der offenen Grenze eingefordert. Die Stärkung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ist beständiges Ziel", sagte der Leiter der österreichischen Delegation, Robert Stocker.

Die ungarischen Vertreter des Krisen- und Katastrophenschutzmanagements gaben Einblick in das der Einsatzkoordination dienende Wachsystem des ungarischen Katastrophenschutzes ("PAJZS"), das auf gesamtstaatlicher und auf Komitats-Ebene eingesetzt wird. In Ungarn ist der gesamtheitliche Bevölkerungsschutz im Innenministerium mit den drei Säulen Feuerwehr, Zivilschutz und Industrieschutz organisiert.

Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen und ungarischen Delegationen.
Foto: ©  Andor Schober, RSOE

Artikel Nr: 15750 vom Donnerstag, 12. April 2018, 11:06 Uhr
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