Innenministerium

Rettung aus Bergnot

Zwei Wanderer gerieten am 3. Februar 2018 auf der Raxalpe in Bergnot. Polizisten der Flugeinsatzstelle Wien-Meidling, der Alpinpolizei und Bedienstete der Bergrettung Reichenau an der Rax konnten die abgängigen Wanderer finden und retten.

Nachdem ein 26-jähriger Mann und eine 23-jährige Frau am Abend des 3. Februars 2018 von einer Wandertour auf der Raxalpe in Niederösterreich nicht mehr zurückgekehrt waren, wurde der FLIR-Hubschrauber der Flugpolizei Wien des Innenministeriums zur Suche der Abgängigen angefordert. Am 4. Februar 2018, 5 Uhr, entdeckte die Besatzung des mit Wärmebildkamera ausgestatteten Hubschraubers aus etwa 2.700 Metern Flughöhe im Bereich einer unbewirtschafteten Schutzhütte eine Person, die mit einer Taschenlampe auf sich aufmerksam machte. Die Temperaturen lagen zu der Zeit etwa bei 15 Grad unter Null.

Da aufgrund der Wetterbedingungen und der Neuschneemengen eine Rettung nicht möglich war, stiegen Bergretter zu den erschöpften Wanderern zur Schutzhütte auf. Es stellte sich heraus, dass aufgrund der Erschöpfung der Wanderer eine Rettung zu Fuß nicht möglich war. Trotz dichten Nebels und Schneefalls gelang der Besatzung des Polizeihubschraubers kurz vor 9 Uhr doch der Anflug zur Schutzhütte und der Abtransport der Wanderer ins Tal.

Neben der Besatzung der beiden Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Wien waren an der Rettung auch Bedienstete der Alpinpolizei sowie der Bergrettung Reichenau an der Rax beteiligt. "Ich möchte den Polizisten der Flugpolizei und der Alpinpolizei sowie den Bediensteten der Bergrettung danken, dass sie die beiden Wanderer aus ihrer alpinen Notlage gerettet haben", sagte Innenminister Herbert Kickl.

Rettung auf der Raxalpe.
Foto: ©  Flugpolizei Wien

Artikel Nr: 15548 vom Montag, 05. Februar 2018, 09:38 Uhr
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