Ehrungen

Auszeichnung für Sicherheitskooperation

Am 1. Dezember 2017 wurde im Schloss Grafenegg zum ersten Mal der österreichische Sicherheitspreis verliehen. Vergeben wurde der Preis in insgesamt sieben Kategorien, neben der Polizei waren zehn weitere Organisationen eingebunden.

"Sicherheit geht jeden etwas an, aber ganz speziell sind es unsere Blaulichtorganisationen, unsere Freiwilligen und viele Einzelpersonen, die sich darum kümmern. Diese Personen wollen wir heute vor den Vorhang holen", sagte Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka. "Wir wollen unsere Freiwilligen auch dadurch unterstützen, dass wir ihre Arbeit wertschätzen. Darum haben wir auch ganz bewusst diesen Preis ausgelobt."

Neben der Polizei waren der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ), die ÖAMTC-Flugrettung, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hospitaldienst Austria, Notruf 144 NÖ, der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD), der Österreichische Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV), das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK), die Österreichische Wasserrettung (ÖWR), und der Österreichische Zivilschutzverband (ÖZSV) in die Preisverleihung eingebunden.

Auszeichnungen in sieben Kategorien

Der österreichische Sicherheitspreis wurde in insgesamt sieben Kategorien verliehen. Der Preis für die "Gelebte Sicherheitspartnerschaft" ging an das Projekt "Mit Teamwork für mehr Sicherheit im alpinen Gebiet", getragen von den Sicherheitspartnern Österreichischer Bergrettungsdienst, Österreichische Höhlenrettung, Alpinpolizei, BM.I - Flugpolizei und der ÖAMTC-Flugrettung.

Der Titel "Sicherheitsheld des Jahres" ging an das Team der Bergrettung Gosau aus Oberösterreich mit Einsatzleiter Christian Egger für die Rettung eines 45-jährigen deutschen Alpinisten aus einer Doline fünf Tage nach dessen Verschwinden.

Über den österreichischen Sicherheitspreis

Der österreichische Sicherheitspreis wurde 2017 ins Leben gerufen. Er zeichnet Blaulichtorganisationen und Freiwilligenarbeit in sieben Kategorien aus. Nach dem Auftakt in Niederösterreich soll die Veranstaltung künftig jedes Jahr in einem anderen Bundesland ausgetragen werden. Auch in Zukunft werden die siegreichen Teams mit der Trophäe der New Design Universität St. Pölten in Gestalt eines Blaulichts und den außergewöhnlichen Medaillen ausgezeichnet. Organisiert wurde der Sicherheitspreis 2017 vom KSÖ (Kuratorium Sicheres Österreich) und dem "echo medienhaus" in Kooperation mit dem ORF und der Kronen Zeitung.

Preisträger in der Kategorie
Foto: ©  Martin Gurdet

Artikel Nr: 15364 vom Mittwoch, 6. Dezember 2017, 13:03 Uhr
Reaktionen bitte an Hans Ebner

Zurück