Formel 1

Grand Prix – Teil 3: Geradeaus in die Polizei-Klasse

Niki Lauda und Toto Wolff überreichten an Innenminister Herbert Kickl am 1. Juli 2018 in Spielberg einen Mercedes-Benz G 500. Das Auto wird von Mercedes-Benz Österreich der Polizei für Rekrutierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Fotostrecke im Link unten.

Vor dem Großen Preis von Österreich in Spielberg am 1. Juli 2018, überreichten Bodo Uebber (Mercedes-Benz-Vorstand für Finanzen und Controlling), Wolfgang Pipperger (CFO Mercedes-Benz Österreich GmbH), Toto Wolff (Motorsportchef Mercedes-Benz) und Niki Lauda (Aufsichtsratsvorsitzender, Mercedes-AMG Petronas Motorsport) an der Rennstrecke einen neuen Mercedes-Benz G 500 an Innenminister Herbert Kickl. "Ich möchte mich bei Mercedes-Benz Österreich bedanken, dass sie uns für die Dauer der Rekrutierungskampagne dieses Auto zur Verfügung stellen", sagte der Innenminister bei der symbolischen Übergabe.

Unter dem Motto "Geradeaus in die Polizei-Klasse" führt das Innenministerium in Zusammenarbeit mit den Landespolizeidirektionen von 1. Juli. bis 28. September 2018 eine landesweite Rekrutierungs- und Imagekampagne durch. Mercedes-Benz Österreich stellt zur Unterstützung der Kampagne den neuen G 500 zur Verfügung. Mit der Kampagne sollen junge, sportliche und motivierte Bewerberinnen und Bewerber ab 18 Jahren angesprochen und gefunden werden, die in den herausfordernden und spannenden Polizeiberuf einsteigen möchten.

Alles, was wir machen, ist interessant

Beste Beispiele dafür sind die beiden Polizeischülerinnen Lena Pichler und Kathrin Kogler. Beide sind seit 1. Juni 2017 in der Sicherheitsakademie in Graz in der Polizeigrundausbildung, beide arbeiten seit 1. Juli 2018 in der Polizeiinspektion Judenburg, wo sie die erste Praxisphase absolvieren. "Hier beim Formel 1-Rennen unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen bei den Amtshandlungen, die übernommen werden", sagt Kathrin Kogler, deren Stiefvater Polizist ist und die der Beruf schon immer interessiert hat. "Alles, was wir machen, ist interessant", sagt sie. "Und es ist auch wirklich ‚cool‘, dass wir jetzt in der Praxis umsetzen können, was wir in der Theorie gelernt haben."

Auch der Bruder von Lena Pichler ist bei der Polizei. "Er hat mir diesen Beruf ziemlich ‚schmackhaft‘ gemacht", erklärt sie lächelnd. "Jeder Tag ist anders, dazu kommt der Umgang mit den vielen Menschen, das mag ich sehr. Ganz besonders, wenn sie begeistert sind, dass wir uns so freundlich mit ihnen unterhalten." Den beiden jungen Polizeischülerinnen stehen sogenannte Einschulungsbeamte zur Seite. "Sie unterstützen und helfen bei Amtshandlungen, und sie bewerten uns am Ende der dreimonatigen Praxisphase", sagt Kogler. "Dabei wird unter anderem festgehalten, ob wir uns interessiert gezeigt haben, engagiert waren, oder wie wir uns bei Amtshandlungen bewährt haben."

Insgesamt dauert die Polizeigrundausbildung 24 Monate: In den ersten zwölf Monaten lernen die Polizeischülerinnen und -schüler Theorie, es folgen drei Monate Praxis, fünf Monate Theorie mit der Dienstprüfung und weitere vier Monate Praxis. Mehr als die Hälfte der Ausbildung umfasst Rechtsfächer. Die Schülerinnen und Schüler lernen Kriminalistik, absolvieren Handlungs- und Einsatztrainings und werden in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt.

Heimsieg für Verstappen

Beim Rennen lief es für das Mercedes-Team nicht gut: Sowohl der nach dem Qualifying in Führung gelegene Valtteri Bottas als auch der Zweite der Qualifikation Lewis Hamilton erlebten einen schwarzen Tag. Bottas musste bereits in Runde 15 sein Auto abstellen, es hatte den "Geist aufgegeben", Hamiltons Mercedes ereilte kurz vor Ende des Rennens dasselbe Schicksal. Das Rennen gewann Max Verstappen. Er holte für Red Bull einen "Heimsieg" in Spielberg.

Von Reinhard Leprich, BMI I/5 Online-Redaktion

Links:

Wolfgang Pipperger, Toto Wolff, Kathrin Kogler, Innenminister Herbert Kickl, Niki Lauda, Bodo Uebber und Lena Pichler bei der Übergabe des Fahrzeugs.
Foto: ©  BMI/Gerd Pachauer

Artikel Nr: 16052 vom Dienstag, 3. Juli 2018, 07:32 Uhr
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