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Olympia: Stärkere Bewachung des Österreich-Hauses – Kontingent der Polizei weiterhin im Einsatz
Die Bundespolizei hat zur Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen sowie zur polizeilichen Betreuung der österreichischen Entsandten 27 Polizistinnen und Polizisten nach Paris beordert. Gemeinsam mit der österreichischen Verbindungsbeamtin wurde das französische Innenministerium nun ersucht, die Streifen- und Sicherheitsmaßnahmen rund um das Österreich-Haus zu verstärken.
"Es gibt keine konkrete Gefährdung für unsere Sportlerinnen und Sportler", betonte die Kontingents-Kommandantin Mirneta Becirovic. "Aber es ist unsere Aufgabe, die bestmögliche Sicherheit für das Österreich-Haus zu gewährleisten." Objektschutzmaßnahmen werden in Paris von französischen Sicherheitskräften durchgeführt, das österreichische Kontingent ist für Streifen- sowie Spezialaufgaben eingeteilt, etwa durch den Einsatz von Spürhunden.
ÖOC-Präsident lädt in das Österreich-Haus
Am 30. Juli 2024 lud der Präsident des österreichischen olympischen Komitees, Karl Stoss, das Kontingent zu einem Besuch in das Österreich-Haus ein. Unter den Gästen befand sich auch Diensthundeführer Thomas Daniel. "Diese Geschichten schreibt nur Olympia! 2012 war Thomas Daniel in London als Athlet dabei und hat eine Medaille nur knapp verpasst, fünf Jahre später hat er in Tokio einen Athleten betreut und jetzt sorgt er gemeinsam mit der Polizeihundestaffel dafür, dass wir uns in Paris sehr gut aufgehoben und sicher fühlen. Es freut mich sehr, dass wir uns hier wiedersehen", sagte Stoss. "Mein Dank gilt aber allen Polizistinnen und Polizisten, die hier mitwirken und zum Erfolg dieser Olympischen Spiele beitragen."
Günther Marek, Leiter der Olympia Task Force im Innenministerium: "Gemeinsam mit unseren Athletinnen und Athleten hat unser Polizeikontingent bereits jetzt eine Top-Präsenz und eine wertvolle Visitenkarte für die Republik Österreich in Paris hinterlassen. Ich danke den französischen Behörden für die ausgezeichnete und professionelle Zusammenarbeit."
Österreichische Polizei mit Diensthunden und Entschärfungsbeamten vor Ort
27 Polizistinnen und Polizisten, davon zwölf Polizeidiensthundeführerinnen und -führer, zwölf uniformierte Streifenpolizistinnen und -polizisten, zwei Entschärfungsbeamte sowie die Kontingentskommandantin Mirneta Becirovic werden für die Dauer der Spiele in Frankreich eingesetzt. Die Olympischen Spiele 2024 sind die größte Veranstaltung, die jemals in Frankreich stattgefunden hat. 81 österreichische Athletinnen und Athleten nehmen an den Olympischen, etwa 30 österreichische Athletinnen und Athleten an den Paralympischen Spielen teil.
Task Force Paris 2024
Vom Innenministerium wurde unter Beiziehung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC), des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC) und der Sports Media Austria (SMA) eine Task Force eingerichtet. Die Task Force gewährleistet die Sicherheit der österreichischen Delegation und der österreichischen Fans und unterstützt das Veranstalterland Frankreich bei allen erforderlichen sicherheitspolizeilichen Schritten.