Internationale Zusammenarbeit
Ruf trifft tschechischen Polizeipräsident in Prag
Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs trafen sich der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, und der Polizeipräsident der Tschechischen Republik, Generalmajor Martin Vondrášek, am 30. Oktober 2025 in Prag zu einem Erfahrungsaustausch.
Ziel des Treffens am 30. Oktober 2025 in Prag war der Erfahrungsaustausch zu sicherheitsrelevanten Themen sowie die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Polizeibehörden. Zentraler Punkt des Gesprächs war die polizeiliche Vorgangsweise bei Amoklagen. 2024 ereignete sich in Prag an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität ein Amoklauf, der Parallelen zum diesjährigen Amoklauf in Graz zeigte. In der Analyse der beiden Fälle wurde über die Erkenntnisse sowie erfolgte und mögliche organisatorische oder strategische Reaktionen diskutiert.
Im Bereich Recruiting neuer Polizeibediensteter erfolgte ein Follow-Up, nachdem im Februar 2025 eine tschechische Delegation Einblick in die österreichischen Rekrutierungsmaßnahmen erhielt und begann, einige dieser Maßnahmen in Tschechien zu implementieren.
Auch im Zusammenhang mit der Koordination der polizeilichen Zusammenarbeit sowie der Bekämpfung der illegalen Migration betonten beide Seiten die Bedeutung einer engen und vertrauensvollen Kooperation und eines regelmäßigen Austausches, um grenzüberschreitenden Sicherheitsrisiken wirksam begegnen zu können.
Sowohl Ruf als auch Vondrášek unterstrichen die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen der österreichischen und der tschechischen Polizei: Der regelmäßige Dialog auf Führungsebene leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der grenzüberschreitenden Sicherheit, zum gegenseitigen Wissenstransfer und zur Weiterentwicklung und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Polizeiarbeit.