Sicherheitsakademie

Österreichische Polizeiausbildung als "Best Practice"

Österreich nimmt bei der Polizeiausbildung eine internationale Vorreiterrolle ein. Auch von den Ausbildungsverantwortlichen der kosovarischen Polizei wird das österreichische Ausbildungssystem als "Best-Practice" angesehen. Ein Kooperationsabkommen soll die Zusammenarbeit in der polizeilichen Ausbildung der beiden Länder fördern.

Anfang Juni 2018 unterzeichneten der Direktor der Sicherheitsakademie (SIAK) im Innenministerium, MR Mag. Dr. Norbert Leitner, und die Direktorin der Personalabteilung der kosovarischen Polizei, Taibe Canolli-Brajshori, ein Kooperationsprotokoll über die Zusammenarbeit in der polizeilichen Ausbildung.

Langjährige Zusammenarbeit

Die SIAK pflegt bereits seit vielen Jahren eine enge und gute Zusammenarbeit mit der kosovarischen Polizei im Bereich der polizeilichen Ausbildung. So war die SIAK auch an mehreren EU Twinning-Projekten im Kosovo beteiligt, bei denen es um die Ausbildung von Lehrkräften für die unterschiedlichen Institutionen des kosovarischen Innenministeriums ging.
In den vergangenen Jahren waren immer wieder hochrangige Delegationen der Kosovo Police zu Besuch in der SIAK in Wien, um das Ausbildungssystem der österreichischen Polizei zu studieren. Von den Ausbildungsverantwortlichen der kosovarischen Polizei wird das österreichische Ausbildungssystem als "Best-practice-Modell" angesehen.

"Memorandum of Understanding"

Aus diesem Grund wurde unter Einbindung des Referates für internationales Vertragswesen im Innenministerium (I/4/b) sowie des Attachés des BMI im Kosovo bzw. dessen Assistenten entsprechende Textvorschläge erarbeitet und mit der kosovarischen Polizei abgestimmt. Unterzeichnet wurde das "Memorandum of Understanding" über die Zusammenarbeit der polizeilichen Ausbildung schließlich Anfang Juni in Pristina im Kosovo.

Als Ansprechpartner für konkrete Umsetzungsschritte im Zusammenhang mit diesem Kooperationsprotokoll werden von kosovarischer Seite der Direktor für Spezialausbildungen und Weiterbildung Oberstleutnant Akrem Racaj und von österreichischer Seite der stellvertetende Leiter des Zentrums für internationale Angelegenheiten in der SIAK, Oberst Peter Lamplot, BA MA, fungieren.

Die Delegationen aus Österreich und dem Kosovo bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Pristina.
Foto: ©  BMI/SIAK

Artikel Nr: 15983 vom Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:28 Uhr
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